Fahrrad statt Firmenwagen: Bechtle führt das Dienstrad ein

Mitarbeiter von Bechtle können an ab sofort auch ein Firmenfahrrad bekommen. Im neuen Erweiterungsbau am Konzernsitz in Neckarsulm sind zudem ausreichend Stellplätze, Duschen und Umkleiden eingeplant.

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Seit 2012 gilt das sogenannte Dienstwagenprivileg auch für Fahrräder, sodass Unternehmen ihren Mitarbeitern statt einem Firmenwagen ein Firmenrad zur Verfügung stellen können. Zu diesen Unternehmen zählt nun auch Bechtle, das Räder vom Branchenpionier Jobrad least. Zur Wahl stehen etwa Citybikes, Mountainbikes, Trekkingräder und Pedelecs, die Mitarbeiter auch privat nutzen können. Analog zum Firmenwagen muss ein Prozent des Listenpreises als geldwerter Vorteil versteuert werden.

Bechtle übernimmt für die Leasingdauer von 36 Monaten die Versicherungskosten. Durch die Zusammenarbeit mit Jobrad, das deutschlandweit mit mehr als 5.000 Fahrradhändlern kooperiert, kann der dezentral aufgestellte Systemhausriese seinen Mitarbeitern in allen Regionen einen regionalen Händler für die Beratung und Auswahl bieten.

»Wir sehen das Dienstfahrrad als weitere Maßnahme, mit der wir unsere Attraktivität als Arbeitgeber steigern können«, sagt Gerhard Marz, Bereichsvorstand Public Sector und Leiter Human Resources bei Bechtle AG. »Darüber hinaus nehmen wir unsere Verantwortung als Unternehmen wahr und können so einen Beitrag zum Klimaschutz und zur Verkehrsreduktion leisten.«

Am Firmensitz in Neckarsulm wird derzeit ein Erweiterungsbau mit 8.700 Quadratmetern errichtet, der Platz für rund 600 neue Arbeitsplätze schafft. In dem Gebäude, das bis Oktober 2020 fertiggestellt werden soll, sind bereits ausreichend Stellplätze für Fahrräder eingeplant, ebenso Duschen und Umkleiden.

Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) schätzt, dass jährlich in Deutschland mehrere Hunderttausend neue Dienstfahrräder hinzukommen. Viele Menschen nutzen die Gelegenheit, sich ein höherwertiges Rad zuzulegen, zumeist Elektrofahrräder.