ERP-Hersteller c-entron mit neuem Vertriebsdirektor: Überraschende Rückkehr von Andreas Bortoli

»Dampfmaschine«: Die Eigenbezeichnung passt zum stets agilen Andreas Bortoli, der nun wieder in Ulm für c-entron die PS auf die Vertriebsstraße bringen soll. Thomas Hoffmann hat nicht nur ihm den Weg geebnet.

Wieder vereint bei c-entron: Thomas Hoffmann (links) und Volker Lehnert nehmen Andreas Bortoli in ihre Mitte.
(Foto: c-entron)

Eigentlich hatte Andreas Bortoli 2016 schon einen Schlussstrich unter das Kapitel c-entron gezogen. Mit Gründer Thomas Hoffmann war er sich nach 17 Jahren gemeinsamer Zusammenarbeit nicht mehr grün, doch man verhandelte zuletzt immerhin noch um Bortolis Anteile am ERP-Hersteller, die er schließlich an Hoffmann verkaufte, den Geschäftsführerposten niedergelegte und zum Wettbewerber Neumeier AG wechselte. Dort war er für die ERP-Lösung SAP Business One für Systemhäuser zuständig. Mit Betonung auf war, denn nun kehrt Bortoli zu c-entron zurück und wird bei den Ulmern Vertriebsdirektor.

»Andreas Bortoli kennt den Markt bestens, er ist ein Vertriebsprofi, sehr gut vernetzt und medial präsent. Im Rahmen unserer Entwicklungs- und Wachstumsstrategie ein Gewinn für unsere aktuellen und künftigen Kunden«, sagt Hoffmann zu diesem in der Branche als Überraschung wahrgenommenen Wechsel.

Übertreibungen gehören zum Standardrepertoire solcher Personalmeldungen, wer will schon eingestehen, das Gegenteil eines dynamischen und erfahrenen Topmanagers in Haus geholt zu haben? Das erweist sich oft erst später und wird nicht an die große Glocke gehängt. Doch bei dieser Personalie übertreibt Hoffmann sicher nicht. Der Channel kennt Bortoli als mitreißenden Speaker, der jede Bühne rockt. Der Schwabe bezeichnet sich selbst als »Dampfmaschine«, eine Eigenschaft, wie gemacht für einen in der Tat medial absolut vorzeigbaren Vertriebsdirektor.

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