Zentrum für Künstliche Intelligenz in Brandenburg: Rolls-Royce erforscht intelligente Triebwerke

Der Triebwerkshersteller Rolls-Royce will Produktion und Betrieb seiner Produkte mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz verbessern und investiert dafür über 100 Millionen Euro in ein eigenes Forschungszentrum bei Berlin.

(Foto: Rolls-Royce)

Der britische Triebwerkshersteller Rolls-Royce gründet an seinem Standort im brandenburgischen Dahlewitz bei Berlin ein Zentrum für künstliche Intelligenz (KI). Das Vorhaben sei Teil einer geplanten Investition in Höhe von 100 Millionen Pfund (113 Millionen Euro) in den kommenden fünf Jahren, teilte das Unternehmen am Freitag mit. Das neue KI-Zentrum (»Hub«) solle im Januar den Betrieb aufnehmen. Die Stellenausschreibungen liefen. Wieviele Stellen geschaffen werden, wurde nicht mitgeteilt.

Das Zentrum werde vom Berlin-Brandenburger Technologie-Umfeld profitieren, hieß es. Bereits jetzt werde mit dem Hasso-Plattner-Institut in Potsdam zusammengearbeitet, unter anderem bei der Analyse von Betriebsdaten von Flugzeugtriebwerken.

Rolls-Royce hat seit 25 Jahren seinen Standort in Dahlewitz. Bislang wurden hier mehr als 7.000 Triebwerke für kleinere und mittlere Jets hergestellt. Seit einem Jahr gehören zum Programm auch Triebwerke für den neuen Großraumjet Airbus A350. Bei dem Unternehmen arbeiten heute rund 2.800 Menschen.