Einzelhandel rüstet digital auf: Der Handel geht in die Cloud

Um dem sich verändernden Kundenverhalten Rechnung zu tragen, setzt der Handel verstärkt auf Cloud Computing. Denn der boomende Online-Handel und die wachsende Zahl der Distributionszentren und Lager beanspruchen immer mehr Datacenter-Kapazitäten.

Der Einzelhandel investiert in digitale Technologien, um das Kundenerlebnis zu verbessern
(Foto: Messe Duesseldorf)

Der Einzelhandel nutzt verstärkt digitale Technologien wie Cloud Computing, IoT und Big Data. Das zeigt eine aktuelle Studie von Vertiv und Datacenter Dynamics, für die unter anderem Führungskräfte der 50 weltweit größten Einzelhandelsunternehmen mit einem Gesamtjahresumsatz von 953 Milliarden US-Dollar befragt wurden.

Die Ergebnisse der Studie »Into Uncharted Territory: Retail Transformation and its Impact on Digital Infrastructure« zeigen vor allem einen verstärkten Fokus auf den Online-Handel. Denn die Handelsunternehmen wollen ihre digitalen Ressourcen und Kompetenzen anpassen, um dem sich verändernden Kundenverhalten Rechnung zu tragen. In den kommenden zwei Jahren zeichnet sich eine Flächenvergrößerung in Rechenzentren für den Online-Handel um 20 Prozent ab – sowohl in eigenen Rechenzentren der Händler als auch im Colocation-Modell. Gleichzeitig wird beim Cloud-Hosting von Shop-Anwendungen ein Anstieg von 33 Prozent erwartet.