#GoogleWalkout: Aufmarsch der Google-Mitarbeiterinnen

Mit einem kurzzeitigen Ausstand haben tausende Google-Mitarbeiterinnen und ihre Kollegen weltweit ein Zeichen gegen Sexismus, sexuelle Übergriffe und Diskriminierung gesetzt.

Auch in Zürich folgten zahlreiche Google-Angestellte dem Aufruf zum Walkout
(Foto: Screenshot Twitter, Danila Sinopalnikov)

Am 1. November haben tausende Google-Mitarbeiterinnen und Mitarbeit weltweit ihrem Unmut über sexuelle Übergriffe und fehlende Gleichberechtigung im wahrsten Sinne des Wortes Luft verschafft. Jeweils um 11:10 Ortszeit verließen sie ihre Büros und versammelten sich vor den Niederlassungen des Konzerns. Auch im Netz sorgte die unter dem Hashtag #GoogleWalkout konzertierte Aktion für einiges Aufsehen. Nachdem bereits in der Vergangenheit immer wieder Beschwerden von Mitarbeiterinnen vorgebracht worden waren, gab es in der letzten Zeit gleich mehrere Auslöser für den aktuellen Protest, darunter auch die mit einer satten finanziellen Vergütung begleitete Entlassung von Vizepräsident Amit Singhal nach Vorwürfen der sexuellen Belästigung gegen ihn.

Bei ihren Walkouts stellten die Mitarbeiterinnen fünf zentrale Forderungen, um ähnliche Fälle in Zukunft zu vermeiden und die Arbeitsbedingungen zu verbessern. Neben mehr Chancengleichheit, regelmäßigen Transparenzberichten zu gemeldeten Fällen sexueller Belästigung, der Abschaffung von Zwangsschlichtungen und mehr Macht für den Chief Diversity Officer gehört dazu eine anonyme Anlaufstelle für Betroffene.