Neue Ausrichtung: Intershop rechnet erst 2019 mit schwarzen Zahlen

Der deutsche Software-Anbieter Intershop schreibt nach seiner strategischen Neuausrichtung weiter rote Zahlen, hofft aber auf eine Trendwende im nächsten Jahr.

Die Umstellung des Geschäftsmodells sorgt beim Jenaer Software-Anbieter Intershop weiter für rote Zahlen. Per Ende September wies das börsennotierte Unternehmen einen Verlust von 3,9 Millionen Euro aus. Das geht aus den am Dienstag vom Vorstand vorgelegten Zahlen für die ersten drei Quartale 2018 hervor. Der Umsatz lag bei 23,9 Millionen Euro nach 26,4 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Vorstandschef Jochen Wiechen rechnet im kommenden Jahr wieder mit schwarzen Zahlen. Intershop setzt verstärkt auf sogenannte Cloudlösungen. Dabei müssen Kunden die Software nicht mehr kaufen, sondern nutzen den Service der Jenaer für den Onlinehandel.