Alle Bereiche legen zu: Microsoft legt glänzende Zahlen vor

Das boomende Cloud-Geschäft beschert Microsoft weiterhin satte Gewinne. Auch wenn sich das Wachstum im Zukunftsmarkt für den Redmonder Konzern etwas abschwächt, sind die Anleger zufrieden.

(Foto: Microsoft)

Office und glänzende Cloud-Dienste haben im abgelaufenen Sommer-Quartal für satte Umsatz- und Gewinnzuwächse bei Microsoft gesorgt. In den vergangenen drei Monaten legte der Überschuss im Jahresvergleich um rund ein Drittel auf umgerechnet 8,8 Milliarden Dollar zu, wie der Redmonder Konzern mitteilte. Die Umsätze kletterten um starke 19 Prozent auf insgesamt 29,1 Milliarden Dollar.

Allein Microsofts Azure-Plattform legte im Jahresvergleich um 76 Prozent zu. Mit Azure konkurriert Microsoft direkt mit Markführer Amazon und seinen Web Services (AWS) sowie den Cloud Services von Google. Office 365 konnte ebenfalls um 36 Prozent zulegen. Das von Microsoft Ende 2016 übernommene Karriere-Netzwerk LinkedIn steigerte seine Erlöse um 33 Prozent.

Doch nicht nur Office und Cloud entwickeln sich bei Microsoft positiv. Auch das klassische Windows-Geschäft wuchs um 15 Prozent. Das ist wichtig, schließlich macht das einstige Kerngeschäft noch immer mit 10,7 Milliarden Dollar den Großteil der Einnahmen des Konzerns aus. Im Gaming-Bereich konnte Nadellas Unternehmen seine Umsätze angeführt von der Xbox um 44 Prozent steigern. Die Surface-Reihe legte ebenfalls um 14 Prozent zu.

Nadella nutzte die aktuellen Zahlen, um den Start ins aktuelle Jahr als »großartig zu bezeichnen«. Für ihn belegen die Zahlen zum einen die Innovationskraft des Herstellers sowie das Vertrauen, dass die Kunden Microsoft entgegen bringen. Weil die Zahlen die ohnehin schon hohen Erwartungen der Analysten übertrafen, ging es auch mit den Papieren der Redmonder nach oben.