60.000 Open-Source-Patente für das OIN: Microsoft wird zum Linux-Schutzpatron

Mit dem überraschenden Beitritt zum Open Invention Network öffnet Microsoft über 60.000 Patente für die Mitglieder und stärkt so Linux und der Open-Source-Community erheblich den Rücken.

Nachahmer erwünscht

»Für uns bei Microsoft ist es eine Selbstverständlichkeit, dass Entwickler nicht vor eine binäre Entscheidung zwischen Windows gegen Linux oder .NET gegen Java gestellt werden wollen – ihnen geht es um Cloud-Plattformen, die alle Technologien unterstützten. Sie wollen Spitzentechnologien einsetzen, die – auf jedem Gerät – den Kundenbedürfnissen entsprechen«, erklärt Vice President Erich Andersen.

Aber auch über die verbesserte Kompatibilität und Interoperabilität hinaus profitiert auch Microsoft selbst erheblich von der neuen Offenheit gegenüber Open Source, wie er weiter ausführt: »Wir haben gelernt, dass kollaborative Entwicklung durch den Open-Source-Prozess Innovationen erheblich beschleunigen kann«. Deshalb hoffe man auch, dass der Beitritt Microsofts weitere Unternehmen dazu anspornt, Teil des OIN zu werden.

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Kommentare (1) Alle Kommentare

Antwort von Michael B. , 11:43 Uhr

Da kann man mit Erstaunen feststellen, dass so manche Dinge wieder zu ihren Wurzeln zurück finden.

Ich kann mich noch an Zeiten erinnern, da hatte ich auf meiner Ablage eine mehrere Ordner füllende Dokumentation zu einem Produkt welches in unserem Einsatz war und sich "Microsoft Xenix " nannte. Die wenigsten werden sich daran noch erinnern. Es müsste ungefähr 1984 gewesen sein.