CRN Channel Konferenz 2018: Vom Tsunami nicht wegspülen lassen

Cancoms-COO Rudi Hotter vergleicht das explosionsartige Wachstum der Hyperscaler mit einem Tsunami. Der wirbelt in der ITK-Branche so einiges durcheinander, bietet aber auch zahlreiche neue Geschäftsmöglichkeiten.

Rudi Hotter ist COO bei Cancom
(Foto: CRN)

Das Epizentrum eines dramatischen Seebeben hat Cancoms COO Rudi Hotter an einem Chart festgemacht: Die Wachstumskurven der Hyperscaler nämlich zeigen dramatisch nach oben, die Börsenwerte von Amazon dank AWS und die von Microsoft mit dem Pendant Azure haben die Marktkapitalisierung von klassischen Infrastrukturanbieter mittlerweile um ein Mehrfaches überstiegen. In wenigen Jahren hätten Hyperscaler mehr Datacenter-Kapazitäten aufgebaut, als weltweit alle Rechenzentren zusammen. Diese Verlagerung der Workloads hin zu Cloud Computing setzt er mit einem Tsunami gleich, nicht ohne für Cancom die Chancen dieses Megatrends hervorzuheben: »Wir wollen diese Welle reiten und nicht fortgespült werden«.

Hotter wäre von CRN nicht mit dem Innovationspreis TopEXEC ausgezeichnet worden, hätte sich der Cloud-Pionier nicht auf die Transformation im IT-Infrastruktur-Geschäft rechtzeitig vorbereitet. Die gute Nachricht trotz oder gerade wegen der dramatischen Flut im IT-Servicemarkt: Anwenderkunden brauchen einen »Trusted Advisor«, lokale Spezialisten also, die hybride IT-Architekturen bauen und betreiben können. Die Nähe zum Kunden prädestiniert dafür Systemhäuser und MSPs.

Und hier finden Sie die besten Bilder von der CRN Channel Konferenz 2018: