Showrooming vermeiden: Diese Services wünschen sich Verbraucher vom Einzelhandel

Eine aktuelle Umfrage von Manhattan Associates zeigt: Trotz mehrheitlich guter Online- und Offline-Erfahrungen gibt es im deutschen Einzelhandel noch Raum für Verbesserungen.

Produktkenntnisse der Verkäufer noch unzureichend

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Die Verbraucher besuchen auch heute noch Ladengeschäfte, weil sie sich dort vom Verkaufspersonal beraten lassen können. Eine Mehrzahl der Studienteilnehmer ist der Meinung, dass die wichtigste Aufgabe der Mitarbeiter im Einzelhandel darin besteht, über die angebotenen Produkte zu informieren. Bemerkenswert ist dabei, dass 81 Prozent der Verbraucher das Gefühl haben, mehr über das jeweilige Produkt zu wissen als der Verkäufer – und das mit steigender Tendenz: Im vergangenen Jahr lag der Anteil noch bei 78 Prozent. Nach wie vor sind die Verbraucher also überzeugt, dass das Produktwissen der Ladenmitarbeiter unzureichend ist. In diesem Bereich scheinen im vergangenen Jahr kaum Fortschritte erzielt worden zu sein.

Neben Know-how wird vom Händler auch Unterstützung beim Kauf eines Produkts erwartet. Wenn ein Artikel nicht vorrätig ist, gehen 23 Prozent der Verbraucher davon aus, dass das Verkaufspersonal ihn für sie bestellt und eine Lieferung veranlasst. Ein Viertel der Befragten erwartet, dass der Verkäufer den Bestand der Filialen in der Nähe überprüft, und mehr als 22 Prozent ziehen es in einem solchen Fall vor, das Produkt selbst über das Internet zu bestellen.