Technologie für die digitale Fabrik: Die vierte industrielle Revolution

Die nächste Welle der Digitalisierung rollt derzeit über alle Bereiche der Wirtschaft hinweg. Ein wesentlicher Bestandteil ist das Internet of Things (IoT), das für IT-Hersteller, Dienstleister und deren Partner enorme Chancen verspricht.

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Manche sprechen von der vierten industriellen Revolution, manche von der zweiten Welle der digitalen Revolution: Nach der Mechanisierung mit Wasser- und Dampfkraft, der Massenfertigung mit Hilfe elektrischer Energie und der digitale Revolution mit Einsatz von Elektronik und IT ist jetzt die nächste große Umwälzung in vollem Gang. Auf der Grundlage von intelligenten und digital vernetzten Systemen soll eine weitestgehend selbstorganisierte Produktion möglich werden. Menschen, Maschinen, Anlagen, Logistik und sogar Produkte kommunizieren und kooperieren über das Internet der Dinge (IoT) direkt miteinander.

Die technologische Basis dieser Umwälzung sind IoT-Plattformen, die auch in Deutschland in vielen Unternehmen schon im Einsatz sind, wie eine repräsentative Befragung von 553 Industrieunternehmen ab 100 Mitarbeitern im Auftrag des Branchenverbands Bitkom ergeben hat. Demnach setzen 27 Prozent der befragten Unternehmen auf die IoT-Plattform eines externen Providers, kurz: Plattform as a Service – PaaS, 16 Prozent nutzen eine selbst programmierte IoT-Plattform. Weitere 18 Prozent der Unternehmen planen den Einsatz einer IoT-Plattform, in etwa ebenso viele (19 Prozent) diskutieren darüber.

Laut einer aktuellen Studie von Deloitte soll allein das Volumen des deutschen Marktes für IoT-Anwendungen bis 2020 auf 50 Milliarden Euro ansteigen. Ein Riesenpotenzial für Hersteller, IT-Dienstleister und deren Partner.