Umfirmierung in den Niederlanden: Systemhaus Netgo heißt künftig Citech-Solutions

Markenrechtliche Gründe machen eine Umfirmierung der Netgo in den Niederlanden notwendig. In Deutschland firmiert die Unternehmensgruppe weiterhin unter Netgo.

Citech statt Netgo: Ungelöst ist bislang, wo dieser niederländische Fuß die sechste Zehe herbekommen soll
(Foto: Netgo)

Firmennamen zu finden, die global oder auch nur in Europa einzigartig sind, wird immer schwerer – zumal für expansionshungrige IT-Firmen. Das erlebt gerade die IT-Unternehmensgruppe Netgo. Zwei Jahre nach der Gründung der Netgo b.v. in den Niederlanden muss die Firma mit Sitz in Aalten umfirmieren. Markenrechtliche Gründe machen dies notwendig. Der niederländische Ableger dieses Unternehmensverbundes wird künftig Citech-Solutions b.v. heißen.

Am Unternehmenszweck ändert dies freilich nichts. Citech steht für »Communication Information Technology«, also in erster Linie das, was heute das Kerngeschäft von Systemhäusern ist: IT-Infrastrukturen für Unternehmenskunden projektieren, beraten und betreiben.

Die aus Borken stammende von Benedikt Kisner und Patrick Kruse geleitete Netgo-Unternehmensgruppe expandiert kräftig. In 17 Niederlassungen in Deutschland und den Niederlanden ist Netgo bereits präsent, 45 Millionen Euro setzten die Systemhäuser 2017 um (CRN berichtete). HPE ist einer der wichtigsten Herstellerpartner der Borkener.

Für ein Systemhaus eher ungewöhnlich mischt Netgo mit seiner Sparte Reseller-Solutions auch im Distributionsgeschäft mit und ist auch bei der Vernetzung von Systemhäusern untereinander recht aktiv. So ist Patrick Kruse auch Vorstand in der Systemhausgruppe Kiwiko, die als Genossenschaft organisiert ist.