Systemhaus setzt auf Partnerschaften: Sector27 wächst auf zwei Standbeinen

Das IT-Systemhaus Sector27 behauptet sich durch geschickte Anpassung an neue Technologiethemen und Partnerschaften seit 20 Jahren erfolgreich im Markt. Die zwei Unternehmenssäulen Systemhausgeschäft und Mobility-Services sorgen für steigende Umsätze.

Harald Kiy (links) und Christoph Hundenborn, Mitglied der Geschäftsführung der Sector27
(Foto: Sector27)

Der Fachkräftemangel und die ungeklärte Nachfolgefrage sind nur zwei, dafür aber existenzielle Probleme, mit denen sich regionale Systemhäuser herumschlagen müssen. Viele der oft inhabergeführten Firmen sind mit dem Firmengründer gealtert und nicht allen gelingt es, sich flexibel auf die veränderten Märkte und neue Technologietrends einzustellen.

Sector27 hat diesen Spagat geschafft. Das Dorstener IT-Systemhaus ist schon seit zwei Jahrzehnten im Geschäft und hat sich in dieser Zeit immer wieder neu erfunden, wie Geschäftsführer Harald Kiy im Gespräch mit CRN berichtet: »Gestartet sind wir als traditionelles IT-Systemhaus mit einem Standard-Spektrum. Über die Partnerschaft mit Blackberry und der Telekom kam dann der Mobility-Bereich dazu.« Sector 27 setzte selbst Blackberrys im Unternehmen ein und übernahm als Telekom-Partner die Blackberry-Integration. Mit dem Siegeszug des iPhones habe man sich dann aber schon Gedanken gemacht, was nach Blackberry komme, erinnert sich Kiy. In immer mehr Unternehmen wollte der Geschäftsführer lieber iPhones. Aber auch die mussten ja verwaltet werden.

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