Systemhaus setzt auf Partnerschaften: Sector27 wächst auf zwei Standbeinen

Das IT-Systemhaus Sector27 behauptet sich durch geschickte Anpassung an neue Technologiethemen und Partnerschaften seit 20 Jahren erfolgreich im Markt. Die zwei Unternehmenssäulen Systemhausgeschäft und Mobility-Services sorgen für steigende Umsätze.

Zweites Standbein mit Mobility-Lösungen

Sector27-Geschäftsführer Harald Kiy
(Foto: Sector27)

Sector27 machte aus der Not eine Tugend und entwickelte sich seit rund zehn Jahren sukzessive zum Spezialanbieter im Mobility-Umfeld weiter – mit Schwerpunkt auf Blackberry und MobiIeIron – und ohne das traditionelle Systemhausgeschäft zu vernachlässigen. Mit seiner »Mobile Lifecycle Management«-Lösung steuert der Dienstleister den gesamten Lebenszyklus von mobilen Endgeräten und hilft bei der Absicherung und dem kompletten Management aller Mobilgeräte in Unternehmen.

Heute tragen beide Bereiche ungefähr gleich viel zum Geschäft bei. Neben der soliden Geschäftsentwicklung im Bereich IT-Infrastruktur sorgte aber vor allem die starke Nachfrage nach den Mobility-Lösungen im Geschäftsjahr 2017 für ein zweistelliges Umsatzplus (23 Prozent) auf 6,9 Millionen Euro.

Auch die Kundenstruktur der Sparten ist unterschiedlich. Während es im Systemhausgeschäft Unternehmen bis 300 Mitarbeiter sind, wurden die Mobility-Services von Anfang an von großen Konzernen nachgefragt, berichtet Kiy. Im Systemhausgeschäft geht es zunehmend um die Digitalisierung von Kundenanwendungen und Themen wie Cloud und SaaS. Das Spektrum ist groß. Kiy berichtet von jungen Unternehmen, die von Anfang an gar keine eigene IT anschaffen –»die klicken sich ihre Anwendungen in der Cloud zusammen«. Viele Unternehmenskunden würden ihre IT aber auch noch 10 bis 15 Jahre weiterbetreiben, davon ist er überzeugt.

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