Logistik-Startup Doksinnovation: Drohnen helfen bei der Inventur

Das erst vor einem Jahr gegründete Startup Doksinnovation hat eine Drohnenlösung für die automatische Inventur zur Serienreife gebracht. »inventAIRy« nutzt Drohnen für die Bestandsaufnahme im Lager.

Pilotkunde aus der Logistikbranche

Die Rigterink Logistikgruppe setzt »inventAIRy« bereits für die Inventur ein
(Foto: Doksinnovation)

Mit der Rigterink Logistikgruppe mit Sitz in Nordhorn hat das Unternehmen bereits einen Pilotkunden gewonnen, der inventAIRy in Kooperation mit dem Lebensmittelunternehmen Mars GmbH einsetzt. »Die manuelle Inventur konventioneller Regalsysteme ist sehr zeit- und kostenintensiv. Gerade Fehler in der Erfassung von Beständen erfordern einen zusätzlichen Aufwand in der Nachbereitung und der finalen Kontrolle. Mit inventAIRy sind wir zuversichtlich, dass wir alle Prozesse rund um die Bestandserfassung deutlich optimieren und dadurch auch die Fehlerrate reduzieren können, was sich schließlich auf eine Verbesserung der Kostenstruktur und Transparenz auswirkt«, erklärt Arne Rigterink, Standortleiter der Rigterink Logistikgruppe in Flörsheim am Main.

Die Doksinnovation GmbH wurde 2017 in Dortmund gegründet. Das Startup ist auf Drohnen- und Sensortechnologie rund um die Sektoren Logistik, Fertigungsindustrie und Automotive spezialisiert. Bereiche, mit denen sich die Unternehmensgründer bestens auskennen, deren beruflicher Hintergrund unter anderem aus dem Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML in Dortmund sowie aus der Robotik, Sensortechnologie und dem Machine Learning stammt. Mit den Lösungen »inventAIRy«, »delivAIRy« und »adamONE« bietet Doksinnovation eine Kombination aus intelligenten Flugrobotern (UAV oder Drohnen), Multisensorpaketen und Datenanalysen, um einen digitalen Zwilling der Lager-, Logistik- und Produktionsflächen erstellen zu können. Das Unternehmen unterhält Büros in Kassel, Dortmund und Hamburg im Digital Hub Logistics.

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