Loxone Smart Home: Wie eine zweite Haut

Unaufgeregt, aber aufregend: die Smart Home-Philosophie von Loxone fühlt sich wie selbstverständlich an und ist ein ganzheitlicher Ansatz, der viele Kritiker smarter Gebäude verblüfft. Ein Besuch im Showhome in Kollerschlag.

Das smarte Basecamp von Loxone (Foto: Loxone)

An der Zahl der Bediensteten war noch vor wenigen Jahrzehnten der Wohlstand des Bewohners ablesbar. Vom Gärtner bis zur Haushälterin stand Reichtum für ein Heer an Angestellten, die Handgriffe abnahmen, wiederkehrende Dinge erledigten und so wertvolle Zeit einsparten. Heute kann sich jeder Immobilienbesitzer solchen »Reichtum« leisten, und auch wenn Smart Homes noch nicht kochen können, so sind es die vielen kleinen Handgriffe – Loxone verspricht eine Reduktion derer um 50.000 pro Jahr – die wie selbstverständlich automatisch erfolgen. Völlig unaufgeregt und nach wenigen Stunden Eingewöhnungszeit klickt man an den Sensorschaltern, erwartet die bewegungsgesteuerte Beleuchtung und wohltemperierte Räume. Und wie es immer so ist, der Verlust dieser zweiten Haut wird dann spürbar, wenn man daheim im Dunkeln den Lichtschalter sucht oder im überhitzten Schlafzimmer schwitzt.

Beim Thema Smart Home denken viele Nutzer automatisch an fancy Lightshows, Partygimmicks und Smartphone-Features, doch ein »echtes« Smart Home, wie es Loxone anbietet, ist eigentlich das Gegenteil davon. Es ist unauffällig aber effektiv und eingängig statt übermäßig komplex. Mit dem Slogan »No Gimmicks. Real Smart Homes« will der Hersteller genau diese Zielsetzung ausdrücken, denn »nicht die Technik stehe im Vordergrund, sondern das Wohn-Erlebnis«, wie Rüdiger Keinberger, CEO von Loxone, im Gespräch mit CRN erläutert. Der Anspruch, eine Wohlfühlatmosphäre zu schaffen, zieht sich durch die gesamte Unternehmensphilosophie. So bietet Loxone viel Flexibilität bei der Arbeitsplatzwahl und auch die Standortwahl des Unternehmens ist ungewöhnlich: Der Hersteller entscheidet sich bewusst gegen Ballungsräume und Stadtzentren und für abgelegene Regionen im Grünen. Das wäre bei der heutigen Vernetzung kein Problem und sorge für viel mehr Entspannung bei den Mitarbeitern, erklärt Keinberger. Ja selbst beim Bau des eigenen Smart Home unterstützt Loxone seine Mitarbeiter – ein wichtiger Baustein, um authentisch darüber sprechen zu können. Schließlich ist »die Emotion unsere Mission«, wie es Johannes Bartnitzke, Mitarbeiter im Partner Marketing auf den Punkt bringt.