Nach massiver interner Kritik: Google: Keine künstliche Intelligenz für Waffen

Nach lauter Kritik aus den Reihen der Belegschaft rudert Google bei der Zusammenarbeit mit dem US-Verteidigungsministerium zurück.

(Foto: Google)

Google hat festgelegt, dass der Internet-Konzern keine künstliche Intelligenz für Waffen liefern werde. Zugleich werde man in anderen Bereichen weiterhin mit dem Militär und Regierungen zusammenarbeiten, betonte der Konzern am Donnerstag. In den vergangenen Monaten hatte es bei dem Unternehmen massive Kritik an der Kooperation mit einem Drohnen-Projekt des US-Verteidigungsministeriums gegeben. Es nutzte Googles »Tensorflow«-Chips für maschinelles Lernen zur Erkennung von Objekten.

Eine Reihe vor Mitarbeitern kritisierte das. Es gab intern Petitionen, aus dem »Project Maven« auszusteigen. Google veröffentlichte nun Regeln für die Arbeit an künstlicher Intelligenz. Demnach werde Google keine Technologien entwickeln oder einsetzen, die insgesamt Schaden zufügen könnten. Neben Waffen ist auch Überwachung tabu, »die gegen international anerkannte Normen verstößt«. Genauso werde Google keine künstliche Intelligenz entwickeln, die gegen internationales Recht und Menschenrechte verstößt.