Verhaltener Start ins Geschäftsjahr 2018: Intershop in den roten Zahlen

Im ersten Quartal musste Intershop Verluste von fast einer Million Euro verkraften. Der Softwareanbieter sieht sich dennoch auf einem guten Weg.

Intershop-Chef sieht das Unternehmen auf einem guten Weg in Richtung Cloud
(Foto: Intershop Communications AG)

Der Jenaer Softwareanbieter Intershop ist in den ersten drei Monaten dieses Jahres wieder in die roten Zahlen gerutscht. Unter dem Strich stand nach dem ersten Quartal ein Minus von 800.000 Euro - nach einem leichten Plus von 100.000 Euro im Vorjahreszeitraum. Das geht aus Zahlen hervor, die der Vorstand des börsennotierten Unternehmens am Mittwoch in Jena vorlegte. Beim Umsatz verbuchte der Anbieter von Programmen, mit denen Unternehmen ihr Internetgeschäft abwickeln könne, einen Rückgang um eine Million auf 8,1 Millionen Euro.

Vorstandschef Jochen Wiechen begründet den Gewinnrückgang vor allem mit dem Umstieg auf sogenannte Cloud-Lösungen, bei denen Kunden die Software nicht auf eigenen Computern installieren müssen. Er bekräftige die Prognose, nach der Intershop 2018 ein leichtes Umsatzplus bei einem leicht positiven Betriebsergebnis anpeilt.