Robotic Process Automation: Freiraum für Kreativität

Arbeitnehmern durch Prozessautomatisierung mehr Zeit für kreative Tätigkeiten zu schenken, das ist die Vision von Another Monday – einem Unternehmen, das angetreten ist, um die Großen der Branche herauszufordern.

Prozesse optimieren (Foto: j-mel - Fotolia)

Ein Unternehmen nach einem Wochentag zu benennen, mag auf den ersten Blick ungewöhnlich erscheinen. Doch hinter dem Namen Another Monday steht eine unternehmerische Vision, die von kreativer Arbeit und neu geweckter Begeisterung erzählt: von einem anderen Montag, an dem Arbeitnehmer mit Freude in die Woche starten. Nach Ansicht des Unternehmens gibt es einen Schlüssel, mit dem sich diese Vision erfolgreich umsetzen lässt – »Robotic Process Automation«. RPA soll dazu beitragen, wiederkehrende Prozesse zu automatisieren und Mitarbeiter auf diese Weise von eintönigen und ständig wiederkehrenden Tätigkeiten zu befreien. Hans Martens, Gründer von Another Monday, sieht darin nicht nur einen Benefit unter anderen, sondern die zentrale innovationstreibende Kraft für unternehmerische Prozesse. »Wir können dazu beitragen, dass Mitarbeiter da eingesetzt werden, wo sie den größten Mehrwert haben, wo sie sich am deutlichsten von Robotern unterscheiden. Und das ist bei Tätigkeiten der Fall, die Kreativität, Herz und Verstand erfordern.«

Mehr Freiräume für kreative Tätigkeiten zu schaffen, hat handfeste betriebswirtschaftliche Effekte, weil es die Motivation von Mitarbeitern steigert und die wiederkehrenden Tätigkeiten von Robotern effizienter, fehlerfreier und günstiger erledigt werden können. Kunden müssen sich dadurch nicht mehr in Warteschleifen plagen und Mitarbeiter können sich auf komplexe Anfragen konzentrieren – so sorgt RPA auf allen Ebenen für Vorteile. »Wir helfen Kunden dabei, mit einem frischen Blick auf ihre Arbeit und ihre Prozesse zu schauen«, macht Martens deutlich und das sei entscheidend, weil RPA eben nicht gleich RPA sei. Es gebe auf dem Markt viele Dienstleister, die sich das Thema RPA auf die Fahnen geschrieben hätten und mit Tools von Dritten ihre Beratungsleistungen anbieten würden. Diesem Höhenflug von RPA stünde eine McKinsey-Studie gegenüber, die jüngst gezeigt habe, dass mehr als 50 Prozent aller RPA-Initiativen scheitern würden. Nach Ansicht von Martens liegt das an einer fehlerhaften Methodik und zu unspezifischen Software-Baukästen.

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