Cloud-Distributor mit neuen Strukturen: Acmeo auf dem Weg zur Agenda 2030

Nach dem Wachstumsschub hat Acmeo die interne Organisation erweitert und die Vertriebsverantwortung neu verteilt. Firmengründer Henning Meyer plant derweil bereits voraus.

Marcel Künzenbach komplettiert die Acmeo-Führungsmannschaft
(Foto: CRN)

Als Henning Meyer Acmeo im Jahr 2007 gründete, setzten viele deutsche Unternehmen die Cloud in erster Linie mit »Hexenwerk« gleich. Umso mutiger war die Entscheidung, mit einem reinen Cloud-Distributor an den Start zu gehen. Nicht umsonst umschreibt Meyer selbst den damaligen Schritt und die nachfolgende Zeit vor allem mit einem Wort: Abenteuer. Inzwischen sind Acmeo und sein Gründer im Channel angekommen. Zur letzten Partnerkonferenz in Fulda kamen 300 Partner, insgesamt vertreiben rund 1.650 IT-Dienstleister in Deutschland Produkte aus dem Acmeo-Portfolio bei ihren Kunden. Natürlich wurde die Cloud auch in den letzten Jahren entdämonisiert und viele hiesige KMUs fragen nach entsprechenden Lösungen bei ihrem Systemhaus nach.

Aber auch Acmeo selbst hat in den vergangenen Jahren viel für das eigene Wachstum getan und vor allem sein Produktportfolio kontinuierlich ausgebaut. Inzwischen vertreiben die Hannoveraner MSP-Lösungen von 22 Herstellern. Immer wieder kommen neue hinzu — vor allem im Bereich Security. Erst im Januar wurde die Zusammenarbeit mit dem auf E-Mail-Sicherheit spezialisierten und ebenfalls aus Hannover kommenden Anbieter Hornetsecurity besiegelt. »Mit Hornetsecurity im Web und Kaspersky am Endpoint sind wir jetzt im Security-Bereich schon gut aufgestellt«, erklärt Udo Schillings, Leiter Marketing und Herstellermanagement bei Acmeo. Dass weitere Hersteller sich zu den bestehenden hinzugesellen, ist nur eine Frage der Zeit. Vor allem im Firewall-­Bereich suche man nach einer adäquaten Lösung, um das Security-Portfolio zu vervollständigen. »Natürlich freuen wir uns, wenn wir noch weitere A-Brands gewinnen könnten«, betont Schillings im Gespräch mit CRN. Dennoch sei vor allem wichtig, dass die Produkte ins Portfolio passten und die Hersteller bereits ein praktikables MSP-Modell entwickelt hätten.

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