Expansion nach Asien geplant: Stemmer Imaging legt sauberen Börsenstart hin

Die Wahl auf die goldene Mitte beim Emissionspreis - trotz deutlicher Überzeichnung - hat sich ausgezahlt: Der bayerische Spezialist für industrielle Bildverarbeitung Stemmer Imaging feiert einen guten Einstand an der Börse. Einen Rekord gab es schon vor dem IPO.

IPO-Speedweltmeister

Auch der neue Hauptgesellschafter der Stemmer Imaging dürfte das ihm zufließende Kapital nun für einen weiteren Expansionskurs einsetzen. Die noch junge Beteiligungsgesellschaft Primepulse, gegründet von Cancom-CEO und Aufsichtsratsvorsitzenden der Stemmer Imaging, Klaus Weinmann, und den ehemaligen Cancom-Mitbegründern Stefan Kober und Raymond Kober, will weiter in zukunftsträchtige Geschäftsfelder rund um die Digitalisierung investieren. Dafür stockt die noch junge Primepulse SE personell auf, aktuell sucht man einen Beteiligungscontroller. Einziger Nachteil, den Weinmann augenzwinkernd einwirft: »Man muss meine Geschwindigkeit aushalten«.

Der Speed, den der Unternehmer vorlegt, überrascht nicht nur Mitarbeiter, sondern bisweilen sogar Banken, die seit dem Ende des skandalumwitterten Neuen Markts nicht mehr so schnelle Börsengänge für möglich hielten, wie sie Stemmer Imaging nun vorlegte. »Als wir uns erstmals im vergangenen Oktober mit dem Stemmer Imaging-Management trafen, konnten wir uns nicht vorstellen, uns so bald wieder zu sehen, und zwar am Frankfurter Börsenparkett«, sagt Marc Osigus von der Privatbank Hauck&Aufhäuser, die den Börsengang begleitete.

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Kommentare (1) Alle Kommentare

Antwort von Wolfgang Gruschwitz , 00:01 Uhr

Gratuliere ich kenne das Unternehmen und den Firmen Gründer als Start Up und hier ist geballter content dahinter nicht jeder kann das behaupten