Hardware-basierte Preisstufen für OEM-Partner: Neues Preismodell für Windows 10

Microsoft plant für dieses Jahr eine Neugestaltung der Preisstaffelungen bei Windows 10 für seine OEM-Partner, mit der auch einige Änderungen bei den Versionsbezeichnungen einhergehen sollen.

Microsoft richtet sein neues OEM-Preismodell für Windows 10 an der Hardware aus

Das vom Microsoft-Kenner Paul Thurrott betriebene gleichnamige Tech-Portal hat eine Liste mit neuen Versionsbezeichnungen und OEM-Preisstaffelungen für Windows 10 veröffentlicht. Laut dem Verfasser Brad Sams sollen die Informationen dazu direkt aus Microsoft-internen Informations-Dokumenten für die Partner stammen und schon kurz nach der für März geplanten Veröffentlichung des neuen Feature-Updates mit dem Codenamen »Redstone 4« Anfang April eingeführt werden. Zum einen soll damit die abgespeckte Basisversion Windows 10S abgeschafft werden. Diese kam fast ausschließlich auf Geräten der geringsten Leisuntgsklasse zum Einsatz, wobei bislang nahezu die Hälfte der Kunden laut Microsoft die Möglichkeit zu einem kostenlosen Upgrade auf die Home-Version genutzt hat.

Stattdessen wird es Thurrott zufolge künftig zuminest von jeder der Standard-Versionen Home, Pro und Education eine eigene entsprechend im Funktionsumfang reduzierte S-Variante geben. Indem diese ausschließlich die Installation von Apps aus dem Store erlaubt, soll sie zugleich sicherer und schneller sein. Während der Umstieg auf die vollwertige Variante bei Windows 10 Home und Education demzufolge weiterhin kostenlos möglich sein wird, müssen zumindest die Nutzer von Pro S künftig wohl einen Aufpreis von rund 50 US-Dollar für das Upgrade bezahlen. Für etwas Verwirrung sorgt dabei die Information, dass die Pro-S-Lizenz dafür sogar etwas günstiger sein könnte als die Home-Version.

Weitere Details zur Lizenzstruktur der S-Modelle, etwa es dafür eigenständige Keys geben wird und ob ein Umschalten zwischen S- und normaler Version auch im laufenden Betrieb möglich ist, sind bisher noch nicht bekannt.

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