VAD plant Expansion: Scansource Imago wächst zusammen

VAD Algol und der Spezialdistributor Vitec haben nach einer turbulenten Historie unter dem Dach von Scansource Imago zusammengefunden. Die Kölner und Mainzer schmieden derzeit ein schlagkräftiges Gemeinschaftsunternehmen, wie Martin Bauer, Vice President DACH im CRN-Gespräch beim VAD berichtet. Die Synergien, die sich aus der Zusammenarbeit ergeben, sollen darüber hinaus eine neue Expansionsphase einläuten.

Martin Bauer, Vice President DACH bei Scansource Imago

Algol und Vitec, zwei Spezialdistributoren mit wechselvoller Historie haben unter dem Dach des US-amerikanischen Scansource-Konzerns, eine neue Heimat gefunden. Algol ging vor etwa sieben Jahren an den international agierenden Spezialdistributionskonzern und bildete fortan als Scansource Communications den europäischen Konzernbereich für Networking, Telefonie und Videoconferencing. Vitec wiederum ging 2014 an die britische Imago Group, kurz darauf an den Scansource-Konzern. Beide Sparten wurden schließlich in diesem unter dem neuen Brand Scansource Imago zusammengeführt, der sich als führender VAD für Video-, Sprach- und Datenlösungen in Europa positionieren will. »Zwischen unseren Unternehmen gab es vergleichsweise wenig Überschneidungen, entsprechend groß ist nun das Potenzial, denn als vereinigtes Unternehmen sprechen wir mit einem stark erweiterten Portfolio ein breites Kundenspektrum an«, zeigt sich Martin Bauer, Vice President DACH bei Scansource Imago überzeugt.

Die Kompetenzen – in Köln war traditionell das Telefonie- und Networking-Know-how, in Mainz das UC- und Videoconferencing-Business beheimatet – habe man aber bereits besser auf beide Standorte verteilt, indem man die Teams stärker durchgemischt habe. »Wir werden ein Unternehmen sein«, betont Bauer gegenüber CRN. Denn es gilt, die Synergiepotenziale zwischen den beiden Kompetenzfeldern in Köln und Mainz optimal zu heben. »Ziel ist es, beispielsweise unseren Telefoniepartnern auch die entsprechenden UC-Kompetenz anzubieten.« Der Zusammenschluss beider Unternehmen werde konsequent mit der Einführung einer gemeinsamen SAP-Plattform im nächsten Jahr abgeschlossen. Aber die beiden Standorte in Köln und Mainz bleiben selbstverständlich erhalten, betont der Manager. Während der vormalige Vitec-Manager Bauer aus Mainz heraus agiert, befindet sich Michael Geisler, der Sales Driector DACH des VADs, in Köln. Bauer hebt hervor, dass der inzwischen 55 Mitarbeiter zählende VAD sogar noch einige zuverlässige Niederlassungen eröffnen möchte: »Schließlich wollen wir nah am Kunden agieren und das heißt, dass wir auf Wunsch des Kunden auch schnell vor Ort sein können.«

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