Schonungslose Analyse steht am Anfang: So sind strauchelnde IT-Projekte zu retten

Geraten IT-Projekte ins Stocken oder gar in Schieflage, trifft dies Unternehmen mehrfach hart. Eine clevere Projektsanierung hilft, wieder in die Erfolgsspur zu kommen.

Schonungslose Analyse

Die notwendige Analyse erfasst zunächst die aktuelle Projektsituation und ermittelt die Ursachen für die Schieflage des Projektes. Sie besteht aus einer Beurteilung der Projektdokumentation, Interviews mit den Projektbeteiligten und einer Empfehlung. Das Ergebnis enthält eine objektive Einschätzung des Projektstandes, der Fehlleistungen sowie möglicherweise veränderter Anforderungen.

Dies beinhaltet sowohl technische als auch organisatorische, kaufmännische und juristische Aspekte. Das Projekt kann so auf der Basis von Fakten und nicht nur einer emotionalen Selbsteinschätzung einer der Kategorien zugeordnet werden.

a) »Projekt fortführen«

b) »Projekt stoppen«

c) »Projekt retten«

Bei einer Kategorie a)-Zuordnung sind aufgrund der Analyseergebnisse lediglich kleine Projektkorrekturen und Ergänzungen notwendig. Sollte das Projekt der Kategorie b) zuzuordnen sein, steht fest, dass dieses Projekt für das Unternehmen von Anfang an ungeeignet gewesen ist. An dieser Stelle sollte dann gegebenenfalls eine technisch gutachterliche und juristische Prüfung anschließen, in der weitere Schritte zur Geltendmachung von Rechtsansprüchen erfolgen Bei der Zuordnung zur Kategorie c) ist eine Rettung sinnvoll, wenn technische oder organisatorische Änderungen mit einer hohen Wahrscheinlichkeit zu einem für das Unternehmen passenden Ergebnis führen.

Der Analysebericht beinhaltet noch keine konkreten Maßnahmen zur Projektrettung, sondern eine Empfehlung, ob eine Rettung sinnvoll ist. Das Ergebnis ermöglicht ebenfalls eine grobe Abschätzung der Risiken und des Zeitaufwands für die resultierenden Folgeaktivitäten.