Bestehende Infrastrukturen ablösen: M-Files geht deutschen ECM-Markt an

Mit M-Files betritt ein neuer Spieler den deutschen Markt für DMS- und ECM-Lösungen.

Die zunehmende Digitalisierung von Unternehmensprozessen sorgt für einen neuen Aufschwung im etablierten Segment für DMS- und ECM-Lösungen. Die Branche ist in Bewegung, namhafte Lösungen wie Saperion oder Documentum verschwanden oder wurden aufgekauft, gleichzeitig steigen die Kundenanforderungen. War die Nachfrage früher von Funktionen zur Speicherung und Archivierung von Dokumenten und der Unterstützung von Workflows geprägt, wird heute ein deutlich intelligenterer, offenerer Ansatz für die Integration von Dokumenten mit strukturierten Daten aus Anwendungen gefordert. Das Ziel: Bisher bestehende Informationssilos aufzubrechen und neue Analysen im Sinne von Big Data zu ermöglichen.

Mit M-Files hat im vergangenen Jahr ein neuer Spieler den hiesigen ECM-Markt betreten, der eben mit einem solchen innovativen Ansatz bei potenziellen Partnern und Kunden punkten will. »Viele etablierte ECM-Anbieter setzen bei ihren Lösungen auf Ordnerstrukturen, wie wir sie aus normalen Dateiverwaltungen kennen. Wir konzentrieren uns dagegen auf das Was statt auf das Wo bei der Speicherung von Dokumenten«, erklärt Dirk Treue, der seit Ende letzten Jahres das Channel-Marketing für die DACH-Region beim finnischen Hersteller verantwortet. Metadaten sorgen dafür, dass die Daten inhaltbezogen durchsucht werden, der Ablageort ist irrelevant. ECM-Lösungen sollen laut Treue so leicht zu bedienen sein wie Musikapps à la Spotify auf dem Smartphone, die dem Nutzer passende Titel und Informationen auf einen Blick bieten, ohne sich durch umständliche Ordnerstrukturen quälen zu müssen; egal ob am PC, Tablet oder Smartphone.

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