Für Software-Entwicklung und Collaboration: IBM schließt Cloud-Partnerschaften

Ende Juni gab IBM neue Allianzen mit Sogeti für Software-Tests und Box für Collaboration bekannt. So will der IT-Anbieter seine Cloud-Geschäfte schneller voranbringen.

»Die Integration der IBM- und Box-Technologien wird den Unternehmen helfen, ausführbare Einsichten zu erschließen.« Bob Picciano, Senior Vice President Analytics bei IBM
(Foto: IBM)

Durch eine Allianz mit Sogeti, einer Tochtergesellschaft des IT-Dienstleisters Capgemini, soll Bluemix in Europa besser vorankommen, IBMs Platform as a Service (PaaS). Sogeti offeriert vor allem Services für den Software-Test. Entwickler von Sogeti werden künftig Bluemix für neue Anwendungen in hybriden Clouds nutzen. Außerdem wird der Dienstleister bestehende Anwendungen von Kunden in den Branchen Einzelhandel, Energie, Gesundheit und Transport in den Bereichen E-Commerce, Internet der Dinge und Datenanalyse damit erweitern. Eine Lösung zur Gebäudeverwaltung hat Sogeti auf der Basis von Bluemix bereits erstellt. Sie verwendet Sensordaten, um Beheizung und Belüftung zu regulieren, die Kosten zu senken und die Umwelt zu entlasten.

Laut Andreas Sjöström, Vice President and Global Head of Digital bei Sogeti, wollen viele Kunden mehr Anwendungen in der Cloud haben. Bedenken im Hinblick auf Datenschutz, Sicherheit und Performance würden sie jedoch noch oft davon abhalten. »Mit Bluemix können wir dedizierte Server anbieten und diesen Bedenken Rechnung tragen und die Vorteile einer Cloud-Infrastruktur bieten, wie bessere Geschäftsgeschwindigkeit, Zusammenarbeit und Sichtbarkeit«, stellte der Manager heraus. Laut Steve Robinson, General Manager der IBM Cloud Platform Services, kann Sogeti durch die Partnerschaft mit IBM eigenen Entwicklern und auch Kunden Effizienz durch Innovation ermöglichen. »Wir fügen der IBM Cloud ständig neue Services hinzu, um unser Entwickler-Ökosystem bei der Zusammenarbeit, der Kostenkontrolle und der Liefergeschwindigkeit zu unterstützen«, erläuterte er. Bluemix läuft in Rechenzentren von IBMs Cloud-Tochtergesellschaft SoftLayer.

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