Richtfest bei Microsoft Deutschland: Erster Blick in die neuen Microsoft-Büros in Schwabing

Heute feierte Microsoft Deutschland das Richtfest seiner neuen Unternehmenszentrale in der Münchner »Parkstadt Schwabing«. Für CRN die Gelegenheit, durch das Gebäude zu streifen und einen ersten Blick in die Büros zu werfen.

Microsoft-Personalchefin Elke Frank, Helmut Röschinger vom Bauträger Argenta, Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner, Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter und Alexander Stüger, Vorsitzender der Geschäftsführung von Microsoft Deutschland
(Foto: CRN)

Vor gut einem Jahr begann in München der Bau der neuen Zentrale von Microsoft Deutschland, heute feierte der Software-Konzern im Beisein von rund 200 Gästen – darunter Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner und Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter – das Richtfest. Es sei nicht nur ein neues Bürogebäude, sondern die Verwirklichung eines Traums, sagte Alexander Stüger, der neue Chef von Microsoft Deutschland. »Wir schaffen den Arbeitsplatz der Zukunft, einen Ort des Austausches und der Vernetzung mit Kollegen, Kunden und Partnern.«

Gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO wurde ein Konzept mit verschiedenen Zonen entwickelt, das Bereiche für den Austausch mit Kollegen bietet, aber auch Rückzugsbereiche für konzentriertes Arbeiten und Telefonate. Klassische Büroräume sucht man vergeblich. Jeder der 1.900 Mitarbeiter soll sich seinen Arbeitsplatz nach Lust und Laune aussuchen dürfen, je nachdem was er gerade benötigt – so er überhaupt ins Büro kommt, denn dank Betriebsvereinbarungen zur Vertrauensarbeitszeit und zum Vertrauensarbeitsort können die Mitarbeiter auch im Heimbüro arbeiten.

In seiner neuen Deutschlandzentrale will Microsoft zeigen, wie die eigenen Technologien die Arbeitswelt verbessern. Dementsprechend sollen die Räumlichkeiten mit modernster Technik ausgestattet werden und beispielsweise interaktive Displays für die Zusammenarbeit mit Kollegen an anderen Standorten bereithalten. Der Name »Surface Hub« fiel zwar nicht, doch man kann davon ausgehen, dass auch das Riesen-Tablet zum Einsatz kommen wird.

Insgesamt hat das Gebäude 26.000 Quadratmeter, wovon aber nur ein Teil auf die großzügigen und lichtdurchfluteten Büros – es gibt rund 12.500 Quadratmeter Glasfläche – entfällt. Dazu gesellen sich elf Dachterrassen mit 1.759 Quadratmetern und andere Bereiche, die eine kreative und angenehme Arbeitsatmosphäre fördern sollen, etwa ein Fitnessstudio und Spa. Der große Innenhof des Gebäudes soll ebenso wie ein Cafe frei zugänglich sein und wird neben einem öffentlichen WLAN auch Lademöglichkeiten für Notebook, Tablet und Smartphone bieten, wie Pressesprecher Thomas Mickeleit im Gespräch mit CRN erklärte. Ob auch Restaurant und Food Court für die Allgemeinheit geöffnet werden, werde derzeit noch ebenso diskutiert wie die genaue technische Ausstattung der öffentlichen Bereiche, beispielsweise ob es drahtlose Lademöglichkeiten geben wird.

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