Überraschende Preispolitik: Preisaufschlag für Windows 10 bei Highend-Notebooks

Dass Windows 10 für Einstiegsgeräte günstig bis kostenlos an Hersteller abgegeben wird, gilt als wahrscheinlich. Überraschend kommen nun die Gerüchte, dass am oberen Ende der Leistungsskala die Lizenzen teurer werden sollen.

(Foto: Microsoft)

Wie die Digitimes erfahren haben will, befindet sich Microsoft mit Notebook-Herstellern in Verhandlungen über eine Extra-Gebühr bei Windows 10-Lizenzen für Highend-Geräte. Dazu sollen dem Bericht zufolge solche Modelle zählen, die beispielsweise mit einem Core i7 oder einem Full HD-Display bestückt sind. Microsoft hoffe, dass das Lizenzgeschäft auf diese Weise nicht komplett einbricht, wo doch die meisten Nutzer kostenlos auf das neue Windows umsteigen können und die Hersteller wahrscheinlich wieder günstige Lizenzen für Einstiegsgeräte erhalten.

Bei »Windows 8.1 mit Bing« hatte der Software-Konzern beispielsweise für Tablets mit weniger als neun Zoll nur zehn Dollar verlangt und darauf noch einen »Configuration Discount« in derselben Höhe angerechnet, sodass das Betriebssystem quasi kostenlos an die Hersteller abgegeben wurde. Eine ähnliche Preispolitik wird für Windows 10 erwartet, um den Verkauf günstiger Einstiegsgeräte anzukurbeln. Der Preisaufschlag im Highend-Segmet käme dagegen überraschend. Der Digitimes zufolge sind die Hersteller besorgt, dies werde ihre Notebook-Absätze beeinträchtigen. Als wahrscheinlich gilt dem taiwanischen Branchenmagazin daher, dass die Hersteller die Extra-Kosten übernehmen und nicht an Handel und Verbraucher durchreichen.