SAS Forum 2015: SAS aktiviert für Big-Data-Analysen den Channel

SAS, einer der größten Softwarehersteller im Bereich Datenanalyse, will im weiter wogenden Rummel um Big Data mit Hilfe von Vertriebs- und Implementierungspartnern stärker wachsen. Neue Programme für Reseller und Dienstleister sollen dabei helfen.

Wolf Lichtenstein, DACH-Chef und Deutschland-Geschäftsführer von SAS, hat den hiesigen Jahreskongress seines Unternehmens in der Bochumer Jahrhunderthalle eröffnet.
(Foto: CRN)

Rund 900 Besucher fanden sich am 9. Juni in der Bochumer Jahrhunderthalle zum SAS Forum 2015 ein. Voriges Jahr waren noch zirka 1.300 Besucher auf dem SAS Forum gewesen, allerdings an zwei Tagen. Den Interessenten seien zwei Tage zu aufwendig, heißt es von Seiten der Organisatoren. Inhaltlich ist es zu Straffungen gekommen, im Fokus standen aktuelle Trendthemen.

Den Eröffnungsvortrag hielt Wolf Lichtenstein, seit fünf Jahren DACH-Chef des Spezialisten für Datenanalyse, zur digitalen Transformation und den Chancen für Big-Data-Analytics. »Big-Data-Analytics machen wir schon immer, seit vierzig Jahren«, stellte er gleich zu Beginn klar. Kurz danach fiel das Zauberwort »Hadoop«: SAS unterstützt die Distributionen von Hortonworks und Cloudera sowie bald auch MapR und räumt dieser quelloffenen Software zur kostengünstigen Speicherung von Daten beliebiger Struktur einen wesentlichen Platz im eigenen Kosmos ein. Auch In-Memory-Fähigkeiten und Event Stream Processing offeriert SAS. Neben der Skalierung geht es dort um effiziente Filterung.

Außerdem sollen alle Produkte in unterschiedlichen Spielarten auch über die Cloud angeboten werden: Die Palette umfasst Remote Managed Services, Hosted Managed Services und Software as a Service (SaaS), wobei Partner eine wesentliche Rolle spielen. Für Fachlösungen hat SAS schon seit über zehn Jahren SaaS-Anwendungen. Neu ist, dass jetzt auch die Kernprodukte Cloud-fähig gemacht werden.

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