Zahlen für das erste Quartal 2015: VMware wächst zweistellig

Mit den Zahlen für das erste Quartal 2015 hat der Softwarehersteller VMware die Erwartungen der Finanzanalysten übertroffen.

Der Virtualisierungsspezialist VMware hat seinen Sitz in Palo Alto.
(Foto: VMware)

Der im kalifornischen Palo Alto ansässige Softwarehersteller VMware konnte seinen Umsatz im ersten Quartal des Fiskaljahrs 2015 im Vergleich zum entsprechenden Zeitraum des Vorjahrs um 11 Prozent auf 1,51 Milliarden Dollar steigern. Bei konstanten Wechselkursen belief sich der Zuwachs auf 13 Prozent. Nach Non-GAAP-Berechnung betrugen der Gewinn pro Aktie 0,86 Dollar, das Betriebsergebnis 451 Millionen Dollar und das Netto-Betriebsergebnis 369 Millionen Dollar – was einem Zuwachs von 7 Prozent entspricht. Die Einnahmen aus der End-User-Computing-Sparte, in der die Software zur Desktop-Virtualisierung angesiedelt ist, stiegen um 15 Prozent. Die Lizenzbuchungen für die zugekaufte Software AirWatch zur Verwaltung mobiler Endgeräte legten um mehr als 50 Prozent zu. Für das Gesamtjahr reduzierte der Hersteller wegen des angestiegenen Dollar-Kurses jedoch seine Umsatzprognose von 6,76 auf 6,57 bis 6,69 Milliarden Dollar.

»Wir haben unsere Strategie erfolgreich fortgeführt und unser Portfolio durch eine Vielzahl an Lösungen erweitert, mit denen wir unser Wachstum in Zukunft nachhaltig vorantreiben werden«, sagte Jonathan Chadwick, Chief Financial Officer und Chief Operating Officer bei VMware. Im ersten Quartal 2015 hat der Virtualisierungsspezialist unter dem Motto »One Cloud, Any Application, Any Device« eine einheitliche Plattform für Hybrid-Cloud-Lösungen vorgestellt. Außerdem kamen die neue Version 6 des Flaggschiffprodukts vSphere zur Server-Virtualisierung auf den Markt, eine Variante des quelloffenen OpenStack für Lösungen des Typs Infrastructure as a Service (IaaS) sowie Erweiterungen der Produkte zur Speicher- und Netzwerkvirtualisierung.