Manager-Exodus und Gewinnwarnung: Turbulenzen bei Citrix

Schlechte Nachrichten heizen trotz eines bereits eingeleiteten Stellenabbaus die Übernahmegerüchte um den Virtualisierungsspezialisten Citrix an.

(Foto: Citrix)

Sudhukar Ramakrishna, General Manager Enterprise and Service Provider Technology, Rakesh Narasimhan, General Manager Desktops und Apps, sowie Matthew Morgan, Vice President Corporate Product Marketing, verlassen den im US-Bundesstaat Florida ansässigen Software-Hersteller Citrix. Und für die nächste Woche zu verkündenden Zahlen des ersten Quartals des neuen Geschäftsjahrs musste der Virtualisierungsspezialist schlechte Nachrichten verbreiten: Statt eines Umsatzes von 780 bis 790 Millionen Dollar, wie bisher geschätzt, sei nur mit 755 bis 760 Millionen Dollar zu rechnen. Pro Aktie werde nun ein Gewinn von 0,63 bis 0,65 Dollar erwartet statt, wie zunächst mitgeteilt, von 0,70 bis 0,72 Dollar. Der Aktienkurs brach daraufhin um 6,4 Prozent ein. Die Auswirkungen der Restrukturierung und Währungseffekte seien unterschätzt worden, sagte Citrix-CEO Mark Templeton.

Ende Januar hatte das Unternehmen angesichts schlechter Zahlen schon eine Restrukturierung angekündigt: Zehn Prozent der Mitarbeiter, darunter 700 Vollzeit-Angestellte und 200 Auftragnehmer, sollen abgebaut werden, um 90 bis 100 Millionen Dollar vor Steuern einzusparen.