Tools für Platform as a Service: Amazon Web Services liefert Entwicklerwerkzeuge

Amazon Web Services, die Cloud-Sparte des Einzelhändlers Amazon.com, stellt für Entwickler neue Software in Form von Diensten bereit. Dazu gehören auch Container-Management und relationale Datenhaltung.

Auch Datenbank als Service

Die Datenbank-Engine »Aurora«, die mit der Open-Source-Technologie MySQL kompatibel ist, bildet die Grundlage für Amazons neuen Relational Database Service (RDS). Sie vereint die Geschwindigkeit und Verfügbarkeit kommerzieller High-End-Datenbanken mit der Einfachheit und Kosteneffizienz von Open-Source-Datenbanken, verspricht der Anbieter. Aurora sei bis zu fünfmal schneller als andere MySQL-Datenbanken und biete zudem mindestens ebenso hohe Verfügbarkeit wie kommerzielle Datenbanken oder High-End-SANs. Bei Skalierbarkeit und Sicherheit sei sie überlegen – zu einem Zehntel des Preises vergleichbarer kommerzieller Angebote. Kunden zahlen bei AWS eine stündliche Gebühr für jede verwendete Aurora-Datenbankinstanz. Der Datenbankdienst kann laut Anbieter die Speicherkapazität automatisch skalieren, ohne dass es zu Ausfallzeiten oder Leistungseinbußen kommt.