Strategische Planung: Europäische Kommission stärkt Open Source

Die EU-Kommission will künftig mehr Wert auf Interoperabiltät legen und den Einsatz quelloffener Software fördern.

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(Foto: Fotolia.com, topor)

Die Europäische Kommission will bei künftigen Beschaffungen quelloffene und proprietäre Software grundsätzlich gleich behandeln. Das ließ Pierre Damas wissen, der bei dieser Institution als Referatsleiter in der Generaldirektion Informatik arbeitet. Besondere Beachtung finden Interoperabilität und offene Standards. Namentlich beim E-Government bekommen Open-Source-Programme eine tragende Rolle.

Die EU-Kommissionlaut möchte laut Damas eigene Software künftig im Open-Source-Modell entwickeln, soweit dies sinnvoll ist. Die Bildung entsprechender Communities wird gefördert. Richtlinien und Vorgehensweisen sollen den gemischten Betrieb von kommerzieller und quelloffener Software auf demselben Service-Level ermöglichen. Neben dem Betriebssystem Linux sind die Entwicklungsumgebung Eclipse sowie diverse Web-Tools aus der Open-Source-Welt bei der Europäischen Kommission bereits im Einsatz.