Business Intelligence Summit 2014 von Gartner: Dynamik bei Analyse-Software

Eigene Auswertungen und Visualisierungen von Daten werden für immer mehr Endanwender selbstverständlich. Advanced Analytics hingegen erfordert viel Kompetenz, verspricht aber großen Nutzen.

Versammelte Expertise: die Analysten Thomas Oestreich, Alexander Linden und Roxane Edjlali (von links nach rechts) auf dem Gartner-Kongress in München.
(Foto: Gartner)

»Das Data Warehouse ist nicht tot«, sagt Roxane Edjlali, Research Director für Data Management bei Gartner, auf dem Business Intelligence and Analytics Summit dieses Marktforschungs- und Beratungsunternehmens Ende Oktober in München. Als Neuerungen stellt sie die quelloffene Datenhaltungstechnologie Hadoop heraus, mit der sich Daten beliebiger Art und Menge (»Big Data«) kostengünstig speichern lassen, sowie logische Datenintegration, die die Daten in ihren jeweiligen Ablagesystemen belässt. Bei einer Evaluierung von Data-Warehouse-Datenbanken im März 2014 haben die Analysten neben den langjährigen Marktführern Teradata und IBM auch Oracle, Microsoft, SAP und HP in den Leader-Quadranten aufgenommen. Der Cloud-Anbieter Amazon Web Services erscheint im Challenger-Quadranten. Der Markt der Datenbanksysteme hatte 2013 ein weltweites Volumen von 28,7 Milliarden Dollar, das Wachstum lag bei gut 9 Prozent.