Visuelle Datenanalyse: Qlik erweitert die Palette

Der Softwarehersteller Qlik bringt ein Produkt zur visuellen Datenanalyse auf den Markt, mit dem zahlreiche kaufmännische Benutzer erreicht und neue Umsatzpotenziale erschlossen werden sollen.

»Qlik Sense schließt die Zugänglichkeitslücke.« Anthony Deighton, CTO und Senior Vice President Products bei Qlik
(Foto: CRN)

»Qlik Sense schließt die Zugänglichkeitslücke«, sagt Anthony Deighton, CTO und Senior Vice President Products bei Qlik über das im September auf den Markt gekommene zweite Produkt des Business-Intelligence-Spezialisten. »Wir müssen die Anwender in die Lage versetzen, die benötigten Information rasch zu bekommen«, erläutert er im Gespräch mit CRN. Statt den Benutzern Berichte zu liefern, gelte es, sie zu befähigen, ihre eigenen Erkenntnisse zu gewinnen. Dafür müsse sich das Denken über Daten und auch die Organisation in den Unternehmen ändern.

Traditionelle BI-Tools seien für die meisten Business User zu schwierig. Das neue Produkt sei so einfach und natürlich, dass es jeder bedienen könne. Die Benutzer können bei Qlik Sense in Diagramme klicken und Datenelemente nach Wunsch weiter abfragen oder mit anderen verknüpfen. Die Darstellung passt sich dem Display (PC, Tablet oder Smartphone, hoch oder quer) automatisch an. Die Kaufleute sollen damit Beziehungen finden und Erkenntnisse gewinnen. Neue Verbindungen werden als Muster hervorgehoben. Ausreißer fallen sofort ins Auge, und Sortierungen sind einfach durchführbar. Die Datenanalyse kann auch durch Eingabe in ein Suchfeld starten und dann interaktiv verfeinert werden (Smart Search). Dashboards, die unterschiedliche Elemente kombinieren, lassen sich rasch erstellen. Vorhanden ist ferner eine Option, um Datenanalysen in geschäftliche Präsentationen einzubinden (Storytelling). »In Meetings werden primär Geschichten erzählt und nicht Daten analysiert«, erläutert CTO Deighton. Auf der Seite der Administration sind Funktionen vorhanden, um allerlei Regularien (Governance) und Sicherheitsanforderungen Rechnung zu tragen.

Im nächsten Jahr sollen weitere Features für das Geschichtenerzählen, die Visualisierung und die Datenverwaltung im Backend hinzukommen. Die Funktionen zur Datenintegration berücksichtigen schon heute viele Datenquellen und machen den Einsatz in Big-Data-Szenarien laut Deighton möglich. Wesentlich ausgebaut werden sollen Funktionen für die Zusammenarbeit (Collaboration). Qlik Sense ist auf den einzelnen Benutzer ausgerichtet, unterstützt aber auch Arbeitsgruppen und die Organisation als Ganze.

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