Vision: Google für Daten: Tableau expandiert in der DACH-Region

Der Business-Intelligence-Anbieter Tableau Software will internationaler werden. Im deutschsprachigen Raum soll ein Channel-Manager deshalb das Ökosystem ausbauen.

»Tableau könnte die Versprechen bezüglich wahrer Self-Service BI tatsächlich realisieren.« Roland Freygang, Channel-Manager DACH, Tableau Software (Foto: Tableau Software)

Tableau Software ist spezialisiert auf visuelle Frontends für Business Intelligence (BI), die rasch einzurichten und einfach zu bedienen sind. CEO Christian Chabot will ein »Google für Daten« schaffen und gibt dafür viel Geld aus: Ein Drittel der rund 1.000 Angestellten arbeitet in Forschung und Entwicklung.

Wirtschaftlich stehen die Zeichen auf Expansion. Als das in Seattle im US-Bundesstaat Washington ansässige Unternehmen im Mai vergangenen Jahres an die Börse ging, kamen rund 254 Millionen Dollar in die Kasse. Das Initial Public Offering lautete auf 31 Dollar, am Ende des ersten Handelstags an der New York Stock Exchange lag der Kurs bei 50 Dollar, Mitte März 2014 betrug der Aktienkurs etwa 88 Dollar. Im Geschäftsjahr 2013 hat das Unternehmen weltweit zirka 232 Millionen Dollar umgesetzt. Der Umsatz wuchs im vierten Quartal 2013 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um rund 90 Prozent. Das Unternehmen hat weltweit mehr als 17.000 Kunden – von großen Konzernen über mittelständische Betriebe bis zu Behörden und gemeinnützigen Organisationen.

Haben hierzulande bislang zwei Vertriebsmitarbeiter und eine Handvoll Partner den Markt beackert, so soll bald ein Country Manager eingestellt werden. Für Deutschland, Österreich und die Schweiz wurde im Februar bereits ein Channel-Manager an Bord geholt: Roland Freygang, ein Vertriebsfachmann mit 28 Jahren Berufserfahrung in der IT-Branche. »Tableau könnte die Versprechen bezüglich wahrer Self-Service BI tatsächlich realisieren«, sagt er. Mit Partnern zusammenzuarbeiten sei ein wesentlicher Erfolgsfaktor.

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