Preiskampf bei Cloud-Services: Amazon zieht im Cloud-Duell nach

Nur wenige Stunden nach Googles Preis-Offensive für Cloud-Services legt Amazon nach und senkt die Gebühren ebenfalls um bis zu 65 Prozent.

Der große Preiskampf im Cloud-Segment ist eröffnet: Kaum hatte Google angekündigt, dem Marktführer Amazon mit massiven Preissenkungen und neuen Gebührenstrukturen und Funktionen Kunden abjagen zu wollen (siehe: Google bläst zum Angriff auf die Amazon-Cloud), schon hat der Konkurrent die entsprechende Antwort darauf gegeben: Ab 1. April sollen jetzt auch bei den Amazon Web Services (AWS) die Preise purzeln. Der für die AWS verantwortliche Andrew Jassy kündigte an, dass dann einzelne Dienste um bis zu 65 Prozent billiger als mit den aktuellen Preisen werden sollen. Das trifft vor allem auf die Dienste des Elastic Mapreduce (EMR) zu. Aber auch die anderen Dienste wie Elastic Block Store (EBS), Virtual Private Cloud (VPC), sowie verschiedene Datenbanktypen und Analysewerkzeuge sollen um rund 30 bis 50 Prozent billiger angeboten werden.