Sechs Themen im Mittelpunkt: Das sind die Umsatzbringer für Systemhäuser

CRN hat sich unter den größten Systemhäusern umgehört, in welchen Geschäftsfeldern sie 2014 die höchsten Umsätze erwarten. Sechs Themen stehen dabei für die Mehrheit der Befragten als Einnahmequellen im laufenden Jahr im Fokus.

Reiner Louis, Sprecher der Geschäftsführung von Computacenter, Foto: Computacenter

Wenn es um die großen Trends der IT-Branche geht, ist zurzeit meist die Rede vom Internet of Everything, dem Software defined Data Center, von Datability und ähnlich visionären Ansätzen. Für Systemhäuser kann es sich zwar oftmals langfristig auszahlen, sich rechtzeitig mit diesen Trends auseinanderzusetzen und sich das notwendige Know-how anzueignen. Nennenswerte Umsätze versprechen die aktuellen Hype-Themen dagegen selten. Im Gegenteil: Themen, mit denen IT-Dienstleister tatsächlich Geld verdienen, haben den Hype meist schon hinter sich und gelten nicht selten bereits als »langweilig«.

CRN hat bei den großen Systemhäusern nachgefragt, von welchen Themen sie sich für 2014 wirklich messbare Umsätze erwarten. Mit Allgeier, All for One Steeb, Arvato Systems, Cancom, Comparex, Computacenter, Datagroup, Dimension Data, Fritz & Macziol und MTI haben sich zehn Systemhäuser an der Umfrage beteiligt.

Wenig überraschend am Ergebnis: Umsatzbringer sind vor allem Geschäftsfelder, die in der IT-Branche bereits seit Jahren diskutiert werden. »Jenseits der Hypethemen werden Systemhäuser auch 2014 wieder einen Großteil ihres Umsatzes in den klassischen Geschäftsfeldern erzielen. Das trifft sicherlich auch in großem Maße auf Computacenter mit den Schwerpunkten Supply Chain, Professional Services und Managed Services zu«, sagt etwa Reiner Louis, Sprecher der Geschäftsführung von Computacenter. »Zu den Top-Themen gehören aus unserer Sicht IT-Mobility, Security, Big Data & Analytics, Social Business und vor allem Cloud Computing. Wer hier seinen Kunden je nach deren Geschäftsanforderungen die passenden Lösungen anbieten und die Integration umfassend begleiten kann, hat als Systemhaus die Nase vorn«, bestätigt auch Klaus Weinmann, Vorstandsvorsitzender von Cancom.

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