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Flatrate für Newsangebote

Apple will fast die Hälfte der Abo-Erlöse

13. Februar 2019, 11:31 Uhr   |  Lars Bube

Apple will fast die Hälfte der Abo-Erlöse
© Scott Griessel - fotolia

Viele US-Medien kämpfen mit finanziellen Problemen. Da könnten Erlöse aus einem Abo-Dienst von Apple willkommenes neues Geschäft sein. Doch der iPhone-Konzern verlangt laut einem Medienbericht eine hohe Provision.

Apple verhandelt mit US-Medienhäusern laut einem Zeitungsbericht über ein neues Abo-Angebot, bei dem Inhalte verschiedener Anbieter für eine monatliche Gebühr zugänglich wären. Der iPhone-Konzern wolle bei der Nachrichten-Flatrate - einer Art »Netflix für News« - allerdings einen außergewöhnlich hohen Erlösanteil von etwa 50 Prozent behalten, schrieb das »Wall Street Journal« am späten Dienstagabend unter Berufung auf informierte Personen. Das stoße auf Widerstand bei den Verlagshäusern. Sie seien zudem unzufrieden damit, dass sie nach Apples Plänen weder E-Mail-Adressen, noch Kreditkartennummern der Abonnenten bekommen würden, hieß es weiter.

Der Anteil der Medienunternehmen solle zwischen ihnen gemäß der Zeit, die Nutzer mit ihren Inhalten verbringen, aufgeteilt werden, berichtete das »Wall Street Journal« weiter. Apple habe in Gesprächen mit Verlegern einen monatlichen Preis von rund zehn Dollar genannt - auch wenn er sich noch ändern könne, hieß es. Mit mehreren großen Medien wie der »New York Times« und der »Washington Post« gebe es noch keine Einigung.

Das »Wall Street Journal« ist eine gute Quelle: Die Zeitung aus dem Haus des Medienmoguls Rupert Murdoch verhandelt selbst mit Apple. In dem Bericht hieß es, beim »Wall Street Journal« selbst seien die Gespräche mit Apple trotz Bedenken zuletzt »produktiv« gewesen. Von Apple gab es zunächst keinen Kommentar zu dem Bericht.

Die Website »Buzzfeed« schrieb wenig später, der Abo-Service für Nachrichteninhalte könne bei einem Apple-Event am 25. März vorgestellt werden. Über ein solches Angebot wird bereits seit einiger Zeit spekuliert. Apple kaufte vor knapp einem Jahr bereits die App »Texture«, die auf Abo-Basis Zugang zu diversen Magazinen gewährte.

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