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Apple Arcade mischt den Markt auf

29. Oktober 2019, 13:36 Uhr   |  dpa

Apple Arcade mischt den Markt auf
© Apple

Spiele-Flatrates gibt es bereits für Konsolen und PC. Mit Apples neuem Dienst Apple Arcade erhalten nun auch Mac, iPhone und Co. ein solches Angebot. Doch Apples Idee von «Games as a Service» macht einiges anders als die Konkurrenz.

Apple Arcade reißt Grenzen ein. Die Spiele-Flatrate mit rund 100 Videospielen unterscheidet nicht mehr zwischen PC, Smartphone, Tablet oder TV-Box - alles läuft auf allen Apple-Geräten. Spieler können zum Beispiel ein Spiel am Mac beginnen und es unterwegs auf dem Smartphone fortsetzen.

Damit setzt sich die Anfang Oktober gestartete Plattform von anderen Spiele-Flatrates ab. Steht der Spielemarkt damit vor einem großen Umbruch? Große Titel wie »GTA«, »Fallout« oder »Fifa« sucht man in Arcade vergeblich. Apple setzt stattdessen stark auf kleine Entwicklungsstudios, ungewöhnliche Spielkonzepte und viel Story. Der Katalog soll ein möglichst breites Publikum ansprechen, erklären die Köpfe hinter Arcade.

Wie viel Geld Apple für Arcade in die Hand genommen hat, welche Vergütung und Unterstützung die Entwickler bekommen - und welche Gewinnerwartungen der Konzern an den Dienst stellt - dazu macht das Unternehmen keine Angaben.

Schneller Profit ist aber nicht unbedingt das erste Ziel solcher Angebote, sagt Analyst Liam Hall vom Marktforscher IDC. Sie dienen auch der Kundenbindung und machen, wie Hall es nennt, den umzäunten Garten attraktiver.

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1. Apple Arcade mischt den Markt auf
2. Zocken abseits des Mainstream
3. Neue Absatzchancen für Entwickler

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