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Experten beantworten Frage zur Sicherheit

Absicherung für autonomes Fahren

14. Mai 2019, 06:34 Uhr   |  Lars Bube

Absicherung für autonomes Fahren
© chombosan - Fotolia

Das mit Vertretern aus der Automobil- und Zulieferindustrie sowie Wissenschaft und Politik besetzte Projektteam »Pegasus« vermeldet einen Durchbruch bei Bewertungsstandards für automatisierte Fahrsysteme.

Auf dem Weg zum automatisiertem Fahren hat ein Projektteam aus Wirtschaft und Wissenschaft eine wichtige Hürde genommen. »Wir haben eine Methode entwickelt, mit der eine einheitliche Bewertung und Absicherung der Fahrfunktion möglichst effizient erfolgen kann«, sagte Karsten Lemmer vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) am Montag. »Wir werden zukünftig auf der Autobahn chauffiert werden«, sagte der Projektkoordinator auf einem Volkswagen-Testgelände im niedersächsischen Wittingen.

Die Projektpartner wollen Fragen zur Sicherheit und Zuverlässigkeit der Systeme beantworten, bevor diese auf den Straßen eingesetzt werden. In dem vom Bundeswirtschaftsministerium geförderten Projekt »Pegasus« arbeiten Autohersteller, Zulieferer, kleine und mittelständische Unternehmen sowie Forschungseinrichtungen zusammen.

Als beispielhaften Anwendungsfall nehmen sie den sogenannten Autobahn-Chauffeur. Er soll auf Autobahnen oder Schnellstraßen bei Geschwindigkeiten von bis zu 130 Kilometer pro Stunde selbstständig einen Spurwechsel vornehmen, während der Fahrer sich anderen Dingen widmen kann.

Mit der Entwicklung der Methode zur Freigabe der Fahrfunktionen sei ein wichtiger Beitrag für die spätere Zulassung automatisierter Fahrzeuge geleistet worden, sagte Daniel Lipinski aus der Konzernforschung bei Volkswagen. Dennoch sei überhaupt noch nicht absehbar, wann es diese auf der Straße geben werde.

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