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32 Millionen für die Forschung

15. Januar 2020, 16:56 Uhr   |  Stephanie Jarnig

32 Millionen für die Forschung
© Peshkov | AdobeStock

Um Deutschland zu einem Premiumstandort für die Künstliche Intelligenz zu machen, greift der Bund tief in die Tasche. Für den Zeitraum zwischen 2019 und 2022 wurden nun zusätzlich zur bestehenden Förderung 18 Millionen Euro bewilligt.

Zwei Berliner Forschungszentren zu Künstlicher Intelligenz (KI) fusionieren und bekommen eine Finanzspritze des Bundes in Millionenhöhe. Zwischen 2019 und 2022 sollen zusätzlich 18 Millionen Euro vom Bund fließen, teilten das Bundesministerium für Bildung und Forschung, die Berliner Senatskanzlei und die TU Berlin am Mittwoch mit. Mit der bestehenden Förderung kämen damit in dem Zeitraum 32 Millionen Euro aus dem Bundeshaushalt. Das Land stelle im laufenden Haushalt 3,5 Millionen Euro bereit, etwa für Professuren.

In dem neuen Zentrum namens Berlin Institute for the Foundation of Learning and Data bündeln zwei TU-Einrichtungen zu Big Data und Maschinellem Lernen ihre Arbeit und bauen diese aus. Ziele sind »Forschung auf Weltniveau«, das Anlocken führender KI-Spezialisten und die Ausbildung des Nachwuchses, wie es hieß.

»Wir brauchen exzellente Forschung, um Deutschland zu einem Spitzenstandort für KI zu machen«, so Bundesforschungsministerin Anja Karliczek (CDU). Berlins Regierungschef und Wissenschaftssenator Michael Müller (SPD) betonte, es gebe in der Stadt bereits ein »Riesenpotenzial« in der KI-Forschung, das man nun weiterentwickele. Auch in anderen deutschen Städten werden KI-Zentren gefördert und ausgebaut. Ein Beispiel für KI sind etwa selbstfahrende Autos.

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