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Server-Markt unter Druck

Server-Markt: Kundennähe schlägt Größenvorteil

02. Dezember 2014, 10:37 Uhr   |  Michaela Wurm

Server-Markt: Kundennähe schlägt Größenvorteil
© Kubais/Fotolia

Vor allem im Wettbewerb um SMB-Kunden Kunden behaupten sich deutsche Server-Hersteller erfolgreich gegen die großen A-Brands. Auch die heftigen Rückgänge im Server-Markt gingen an ihnen meist spurlos vorbei.

Der Server-Markt ist hart umkämpft und steht unter wachsendem Preis- und Margendruck. Das betrifft vor allem die Industrie Standard Server, die seit Jahren der Wachstumsmotor sind. Mittlerweile sind x86 Server Commodity-Produkte. Mit der reinen Hardware ist of nicht mehr viel verdient – das gilt zumindest für einige Branchenschwergewichte, deren Hardwaregeschäft zuletzt schmerzhafte Einbußen hinnehmen musste. IBM hat die System x-Sparte auch deshalb an Lenovo verkauft und will sich auf hochwertige Lösungen, Software und Services konzentrieren. Aber auch Dell und HP, die sich im Server-Markt heftige Preiskämpfe geliefert haben, versuchen, sich verstärkt in Richtung Lösungsgeschäft weiter zu entwickeln.

2013 war für die meisten Server-Anbieter kein erfreuliches Jahr. Ende 2013 hatten die Server-Umsätze in der EMEA-Region einen neuen Tiefstand erreicht. Seit Jahresbeginn 2014 gibt es immerhin Anzeichen für eine Erholung. Nach mehr als zehn rückläufigen Quartalen in Folge sind die Server-Umsätze in Europa laut Gartner erstmals wieder leicht gestiegen. (CRN berichtete) Gartner-Analyst Errol Rasit will das Ergebnis allerdings keineswegs als Rückkehr zum Wachstum werten, sondern lediglich als vorläufiges Ende der Absturzphase. Der Markt in der EMEA-Region stehe weiter unter Druck - zumal Server-Kunden nach wie vor sehr wählerisch und preisaffin einkaufen würden.

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1. Server-Markt: Kundennähe schlägt Größenvorteil
2. Wachstumstreiber »Windows Server 2003«
3. Kundennähe und Beratung
4. Keine Angst vor globalen Branchenriesen
5. Individuallösung schlägt Standardsystem

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