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Steigende Nachfrage nach Workstations

Power-Maschinen für anspruchsvolle Aufgaben

12. November 2019, 12:27 Uhr   |  Michaela Wurm

Power-Maschinen für anspruchsvolle Aufgaben
© MX3D

MX3D ist bekannt für die Entwicklung der ersten 3D-bedruckten Stahlbrücke. Die dafür benötigte notwendigen Rechenleistung stellen Workstations von Lenovo bereit.

Neue Einsatzmöglichkeiten wie 3D, VR/AR, Künstliche Intelligenz und Digitale Fertigung heizen die Nachfrage nach immer leistungsfähigeren Workstations an. Auch die Hersteller bauen deshalb ihre Produktportfolios kräftig aus.

Workstations sind mehr als nur aufgemotzte PCs. Die stationären und mobilen Power-Rechner sind für ganz spezielle Aufgaben ausgelegt und daher in der Regel auch nicht mit Standardkomponenten bestückt. Weil die leistungsfähigen Maschinen für grafik- und rechenintensive Aufgaben, wie Bildbearbeitung, Videoschnitt, 3D und AR/VR-Anwendungen  genutzt werden, kommen keine Consumer-Grafikkarten zum Einsatz, sondern Nvidias »Quadro RTX«-Grafikkarten. Die Quadro-Architektur bietet Echtzeit-Raytracing, KI-gestützte Workflows und skalierbare Grafikspeicher sowie die nötige Performance, um die anspruchsvollen Workloads für Rendering, KI und Visual Computing zu bewältigen. Die Designer müssen damit nicht mehr mehrere Minuten oder sogar Stunden auf die Erstellung fotorealer Renderings warten und können schneller Variationen ausprobieren und so Designinnovationen entwickeln.


Wichtige Kriterien beim Kauf einer Workstation sind Leistung und Stabilität, weil die Arbeitstiere im Schnitt auch einige Jahre länger in Betrieb sind als normale PCs. Auch Mobilität rangiert bei der Kaufentscheidung zunehmend weiter oben auf der Liste.  Auch wenn stationäre Workstations immer noch die bevorzugte Variante sind, steigen die Verkaufszahlen der mobilen Systeme stetig an. Das liegt zum einen an der sich verändernden Arbeitswelt, aber auch daran, dass kleine und mobile Systeme heute eine immer bessere Performance bieten.

Diesen Trend bestätigt auch Markus Seifart, Leiter PreSales CCD Central Europe bei Fujitus: »Wir sehen eine steigende Nachfrage nach mobilen Systemen. Dennoch ist der stationäre Workstation-Markt weiterhin dominierend und macht circa 60 Prozent des Marktes aus. Für viele Einsatzgebiete, beispielweise in der Produktion oder speziell für leistungshungrige Anwendungen eigenen sich stationäre Systeme besser.«  Ein weiterer Trend gehe laut Seifart in Richtung Rack-Workstations: »Hier eignet sich jeder Standard PC, Thin Client oder auch ein Notebook als Zugangsgerät und das von unterschiedlichen Standorten, während die Workstation sicher im Rechenzentrum steht. Flexibilität, Sicherheit und leichtere Administrierbarkeit sprechen für diese Lösung.«

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1. Power-Maschinen für anspruchsvolle Aufgaben
2. Für vertikale Anwendungen zertifiziert
3. Neue Anwendungen sorgen für Nachfrage
4. Digitale Fertigung verzahnt Produktion und Konstruktion

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