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Zwei HP-Gesellschaften in Deutschland

Neue Zeitrechnung für HP

03. August 2015, 11:38 Uhr   |  Martin Fryba | Kommentar(e)


Fortsetzung des Artikels von Teil 1 .

Wildern im IBM-/Lenovo-Channel

Partner Sales Manager Thomas Peuthert (links) und Gerry Steinberger informieren auf Roadshows den HP-Channel zu allen Fragen der Konzernspaltung
© CRN

Partner Sales Manager Thomas Peuthert (links) und Gerry Steinberger informieren auf Roadshows den HP-Channel zu allen Fragen der Konzernspaltung

Channel Sales Manager Gerry Steinberger von der Enterprise Group informiert derzeit in mehreren bundesweiten Roadshows die Partner persönlich über die neuen Entwicklungen bei HP. Dass er dabei das Hauptaugenmerk eben nicht auf die Konzernspaltung legt, sondern vertriebliche Themen und Business Development für Geschäftsmodelle der Zukunft in den Vordergrund stellt, zeigt eines: Trotz durchaus wichtiger Details wie die künftig in zwei Channel-Portale aufgeteilte Plattform Unison oder das in Partner Ready (Hewlett Packard Enterprise) und Partner First (HP Inc.) geteilte Partner One-Programm ist HP bemüht, dem Wettbewerb keine Argumente an die Hand zu geben, dass man sich längere Zeit erst einmal mit sich selbst statt mit dem Channel und seinen Kunden beschäftigen würde.

Die HP-Distribution werde jedenfalls während der Systemumstellung in der ersten Augustwoche lieferfähig bleiben. »Wir haben die Lager hochgefahren, die Partner werden von der Umstellung in der Supply-Chain nichts merken«, sagt Steinberger. Business as usual, also? Nicht ganz. Denn derzeit sind dezidierte Partnermanager dabei, kräftig im IBM-/Lenovo-Channel zu wildern. »Smart Choice« heißt die weltweite Abwerbekampagne, mit der HP neue Partner gewinnen will, die sich nach IBMs Ausgliederung der X86-Server mit Lenovo nicht anfreunden wollen oder können. »Die ersten Partner haben wir in Deutschland akquiriert, darunter ein größeres Systemhaus«, beteuert Steinberger, der mit seinem Team ein solches »Onboarding« aktiv vorantreibt. Die Zahl der Distributoren hingegen will Hewlett Packard Enterprise nicht erhöhen. Man fürchte den negativen Effekt des Graumarkts auf die Margen, eine Subdistribution sei daher nicht gewollt.

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3. Nicht über Bits und Bytes verkaufen

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