Schwerpunkte

Smartphones und TVs wenig gefragt

Markt für Heimelektronik leicht rückläufig

19. November 2019, 17:12 Uhr   |  dpa

Markt für Heimelektronik leicht rückläufig
© dina777 - Fotolia

Die Nachfrage nach Elektronikprodukten für Consumer hat in den ersten drei Quartalen des laufenden Jahres nachgelassen. Besonders deutlich war der Rückgang bei den einstigen Zugpferden Fernsehern und Smartphones.

Der Markt für Heimelektronik-Produkte hat sich in den ersten neun Monaten dieses Jahres mit einem Umsatzvolumen von 29,1 Milliarden Euro nahezu auf Vorjahresniveau gehalten. Die Branche verzeichnete laut Hemix-Index ein Minus von 0,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Das Geschäft mit Fernsehern sackte aber mit einem Umsatz von knapp 2,5 Milliarden Euro kräftig um 9,4 Prozent ab. Die verkaufte Stückzahl sank um 3,6 Prozent auf knapp 4,4 Millionen TV-Geräte - während der Durchschnittspreis um gut sechs Prozent auf 564 Euro zurückging.

Der mit Smartphones erzielte Umsatz ging demnach um 6,2 Prozent auf 7,4 Millionen Euro zurück, die verkaufte Stückzahl sank auf rund 15,4 Millionen Geräte (minus 6 Prozent). Umsatzzuwächse gab es dagegen bei Tablet-PCs (plus 10,5 Prozent), Desktop-PCs (plus 4,9 Prozent) sowie Monitoren (plus 12 Prozent).

Insgesamt errechneten der Branchenverband gfu und die Marktforscher der GfK für das Segment der Consumer Electronics einen Rückgang von 3,2 Prozent auf 18,7 Milliarden Euro sowie für die reine Unterhaltungselektronik ein Minus von 6 Prozent auf 5,8 Milliarden Euro. Elektro-Hausgeräte verzeichneten eine positive Entwicklung: Bei den Großgeräten gab es ein Umsatzplus von 2,1 Prozent auf 6,5 Milliarden Euro, bei den Elektro-Kleingeräten einen Zuwachs um 7 Prozent auf 3,9 Milliarden Euro.

Die gfu, die auch Ausrichterin der IFA in Berlin ist, gibt regelmäßig die Quartalsergebnisse der Branche in ihrem Hemix-Index bekannt. Er erfasst Marktdaten für Produkte der Unterhaltungselektronik, privat genutzte IT- und Telekom-Produkte sowie Elektro-Klein- und -Großgeräte.

Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenAuf Linkedin teilenVia Mail teilen

Verwandte Artikel

dpa, GfK

Marktforschung

Unterhaltungselektronik