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Jochen Erlach forciert die Rückbesinnung auf alte HP-Stärken

08. Juli 2013, 13:51 Uhr   |  Samba Schulte | Kommentar(e)

Jochen Erlach forciert die Rückbesinnung auf alte HP-Stärken

HPs PPS-Chef Jochen Erlach (Bild: HP)

Die Berufung Jochen Erlachs als Chef der fusionierten Drucker- und PC-Sparte ist ein starkes Signal für den HP-Channel: Man treibe die Überführung von Direktgeschäft an die Handelspartner voran, betont HPs PPS-Chef. Viele Handelspartner sehen den Hersteller tatsächlich bereits auf dem Weg zur alten Stärke.

Seit 1. Mai ist er wieder bei HP Deutschland: Jochen Erlach, der zwischenzeitlich als Direktor Sales die Leitung der PSG (dann PPS) im Mittleren Osten, Mittelmeeraum und Africa leitete, trat damit die Nachfolge von Frank Obermeier an, der zum COO in der HP PPS EMEA Group tätig ist. Die Berufung des ausgewiesenen Channel-Experten Erlach – er war vor seinem Engagement im Süden bereits Channelchef von HPs PC-Sparte – ist ein starkes Signal für die deutschen Handelspartner und macht auch hierzulande deutlich, dass Meg Whitmans Rückbesinnungskurs hin zum Channel-Geschäft nicht nur Verlautbarungen waren, sondern nun tatsächlich von oben verordnet bis in die feinsten Ausgliederungen des Konzerns umgesetzt werden sollen. Entsprechend angetan zeigen sich Partner des Herstellers, wie beispielsweise Barbara Weitzel, Vorstand des Systemhauses Rednet, inzwischen: »Wir merken, dass HP PPS heute anders tickt: Wir erleben bei anderen Herstellern selten eine so strukturierte Herangehensweise. HP ist unheimlich bemüht und meint es wirklich ernst.« Rednet arbeitet seit drei Jahren verstärkt mit HP im Behördengeschäft und im Bildungssektor zusammen, nachdem man sich davor »wegen der unübersichtlichen Struktur lange nicht an das HP-Geschäft rangetraut« habe. Auch Michael Schickram vom Systemhaus Schickraum und Feller ist überzeugt: »HP ist in der Zusammenarbeit noch nicht wieder dort angelangt, wo sie einst unter Channelchef Jochen Erlach schon waren – aber sie sind wieder nahe dran.« Der langjährige HP-Partner und HP-Kenner sieht eine wichtige Rückbesinnung auf alte Stärken beim Hersteller: »HP wird wieder zur Ingenieurs-Company mit echtem Produkt- und Technologie-Vorteilen.«

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1. Jochen Erlach forciert die Rückbesinnung auf alte HP-Stärken
2. Channel-Transposition ab sofort
3. Vierstufen-Modell für Partner

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