Schwerpunkte

Windows 8-Tablet

iSupply bescheinigt schwachen Surface-Start

31. Januar 2013, 14:26 Uhr   |  Peter Tischer | Kommentar(e)

iSupply bescheinigt schwachen Surface-Start

Microsofts Surface-RT liegt wie harter Reis in den Regalen Bild: Microsoft

Das Surface-RT hat sich seit Markstart viel weniger verkauft, als es ausgeliefert wurde. Zudem bescheinigt iSupply dem Surface eine hohe Rückläuferquote.

Microsoft konnte viel weniger Windows-RT-Geräte verkaufen als ausgeliefert. Tatsächlich liege der Absatz bei nur 55 bis 60 Prozent der Lieferzahlen, wie die Marktforscher mitteilten. Rund 1,25 Millionen Tablets seien insgesamt von Microsoft ausgeliefert, aber nur zirka 700 Tausend bisher verkauft worden. Damit unterbietet iSupply die sowieso schon negative Schätzung eines UBS Analysten. Dieser war von einer Million verkaufter Windows-Tablet-PCs innerhalb der ersten drei Monate ausgegangen.

Eine Diskrepanz zwischen Liefer- und Verkaufszahlen sei an sich nicht ungewöhnlich, so iSupply. Viele Android-Geräte hätten beim Marktstart ähnliche Absatzquoten. Eine Ausnahme sei Apple, das gleich von Beginn an 90 bis 100 Prozent der ausgelieferten Produkte tatsächlich gleich abverkauft. Microsoft scheint aber noch mit einem weiteren Problem bezüglich des Surfact-Tablets zu kämpfen. Laut iSupply sei die Rückläuferquote »sehr hoch« und hänge anscheinend mit der steilen Lernkurve des Betriebssystems zusammen. Geringer Absatz und viele Rückläufer zusammengenommen wiesen schon auf ein Problem hin, so die Analysten. Anscheinend denken viele Kunden genauso wie Acer-China-Chef Linxian Lang, der das Surface-Tablet als »harten Reis« bezeichnete, der nicht leicht zu essen sei.

Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenAuf Linkedin teilenVia Mail teilen

Das könnte Sie auch interessieren

Microsoft verkauft nur eine Million Surface-RT-Tablets
Microsoft kündigt neue Surface Modelle an
Hersteller und Microsoft im Clinch

Verwandte Artikel

Microsoft