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IFA endet mit leichtem Besucherrückgang

06. September 2018, 08:05 Uhr   |  Daniel Dubsky

IFA endet mit leichtem Besucherrückgang
© IFA_2018_Foto_Messe_Berlin_tt

Zwar kamen in diesem Jahr einige Besucher weniger auf die IFA, doch das Ordervolumen blieb stabil. Damit sei das Fundament für ein positives Jahresendgeschäft gelegt, so das Fazit des Veranstalters.

Sechs Tage lang war die IFA in Berlin das Zentrum der Consumer- und Home-Electronics-Welt. Zwar kamen mit 245.000 Besuchern in diesem Jahr etwa 8.000 Gäste weniger als im vergangenen Jahr. Davon waren allerdings 150.000 Fachbesucher – mehr als die Hälfte aus dem Ausland und damit ein neuer Rekord bei der internationalen Beteiligung. »Die IFA ist für globale Marken und den Handel bedeutender denn je. Sie findet zum richtigen Zeitpunkt statt, vor dem enorm wichtigen Jahresendgeschäft mit Black Friday, Singles Day in China und Weihnachten«, so die Messe in ihrer Abschlussmitteilung.

Das spiegelt auch das Orderniveau wieder, das mit 4,7 Milliarden Euro auf dem Rekordniveau des Vorjahres verblieb. »Damit wurde das Fundament für ein positives Jahresendgeschäft gelegt«, betont Hans-Joachim Kamp, Aufsichtsratsvorsitzender des IFA-Veranstalters gfu. Zudem fiel die Messe mit 1.815 Ausstellern und einer Fläche von 161.200 Quadratmetern noch mal etwas größer aus als im Vorjahr. Das Messegelände unter dem Funkturm war voll belegt und der Fachbesucherbereich IFA Global Markets in der Station Berlin am Gleisdreieck sogar überbucht. Mit der dritten Ausgabe habe sich IFA Global Markets »als signifikanter Teil der IFA etabliert«, freut sich die Messe.

Zu den wichtigsten Themen auf der IFA zählten künstliche Intelligenz, Spracherkennung und smarte, vernetzte Produkte. Sie spielten auch bei IFA Next die Hauptrollen. Der Bereich für Startups, Forschungseinrichtungen und innovative Unternehmen ging in diesem Jahr mit zwei Bühnen und nahezu verdoppelter Ausstellungsfläche an den Start und bot mit »Shift Automotive« erstmals eine dedizierte Plattform für Mobilitätsthemen. Dort warfen Experten einen Blick auf die Zukunft des Fahrens und diskutierten, wie neue Mobilitätskonzepte die Art und Weise wie wir leben, arbeiten und uns fortbewegen verändern werden.

»Die IFA ist für alle beteiligten Industrien, Handel, Konsumenten und Medien der effizienteste und weltweit bedeutendste Treffpunkt«, so Christian Göke, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Berlin. »Wir freuen uns sehr über die positive Resonanz und vor allem darüber, 2018 neue Branchen erfolgreich integriert zu haben.«

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