Schwerpunkte

Erneute Umstrukturierung

HP will bis zu 9.000 Stellen streichen

04. Oktober 2019, 10:32 Uhr   |  Stefan Adelmann

HP will bis zu 9.000 Stellen streichen
© Daniel Naupold/dpa

HP hat abermals Stellenstreichungen angekündigt. Zwischen 7.000 und 9.000 Arbeitsplätze sollen betroffen sein und in den kommenden Jahren abgebaut werden. So will der Hersteller rund eine Milliarde Dollar einsparen.

HP hat im Rahmen eines Strategieausblicks auf das Fiskaljahr 2020 einen erneuten Stellenabbau angekündigt. Dieser folgt damit nur etwas mehr als ein Jahr nach der letzten Bekanntgabe umfassender Sparmaßnahmen. Bereits im Juni 2018 hatte der US-amerikanische PC- und Druckerhersteller angekündigt, bis Ende des Geschäftsjahres 2019 etwa 5.000 Mitarbeitern kündigen zu müssen.

Von den aktuellen Streichungen sollen weltweit abermals 7.000 bis 9.000 Stellen betroffen sein. Ziel sei es laut dem Konzern, jährlich bis zu eine Milliarde Dollar einzusparen. Zuvor sind aber im Rahmen der Umstrukturierung, die bis 2022 abgeschlossen werden soll, Kosten in Höhe von insgesamt einer Milliarde Dollar eingeplant.

HP hat seit dem vergangenen Jahr keine offiziellen Mitarbeiterzahl mehr kommuniziert, laut Medienberichten könnte von den Stellenstreichungen jedoch jeder sechste Angestellte des Herstellers betroffen sein. »Wir unternehmen mutige und entschlossene Maßnahmen, wenn wir unser nächstes Kapitel beginnen«, sagt Enrique Lores, künftiger CEO von HP. Er folgt auf Dion Weisler, der seine Position zum 1. November übergibt. »Wir sehen erhebliche Chancen, um Shareholder Value zu schaffen, und wir werden dies erreichen, indem wir unsere Führung weiterentwickeln, Branchen umwälzen und unsere Arbeitsweise offensiv verändern.«

HP hat über die vergangenen Jahre hinweg immer wieder Stellenstreichungen angekündigt und umgesetzt. Eine der umfassendsten davon mit zehntausenden betroffenen Arbeitsplätzen fiel im Zuge der Aufspaltung in HP Inc. und HPE vor rund vier Jahren an. Der Hintergrund der aktuellen Umstrukturierung und der Sparmaßnahmen sollen laut US-Medien vor allem Schwierigkeiten der Druckersparte sein.

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